Brücken-Bau im Zeitplan

 Possehlbrücke: Die Fertigstellung hatte sich mehrfach verzögert. Mitte August werden die beide eingesetzten Brückenteile verbunden. Freigabe soll im November erfolgen. Deshalb wurde am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, an der Possehlbrücke gebaut. Fotos: hok
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Possehlbrücke: Die Fertigstellung hatte sich mehrfach verzögert. Mitte August werden die beide eingesetzten Brückenteile verbunden. Freigabe soll im November erfolgen. Deshalb wurde am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, an der Possehlbrücke gebaut. Fotos: hok

Stadtverwaltung, Entsorgungsbetriebe Lübeck und Netz Lübeck GmbH stellen Baumaßnahmen 2019 vor

shz.de von
01. Mai 2019, 11:32 Uhr

Lübeck | Alle Brückenbaustellen liegen aktuell im Zeitplan. Auch mit dem Neubau der Bahnhofsbrücke kann pünktlich begonnen werden. Unter dem Motto „Wir bauen für Sie“ haben die städtische Bauverwaltung, die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) und die Netz Lübeck GmbH gemeinsam ihre Aktivitäten vorgestellt.

Gute Nachrichten hat Steffi Wulke-Eichenberg, Bereichsleiterin Stadtgrün und Verkehr, von der Possehlbrücke. Die Widerlager der zweiten Brückenhälfte werden Mitte Mai fertig, Ende Mai kann die Brücke eingesetzt werden. Mitte August werden beide Brückenteile verbunden. Jetzt könne eigentlich kein großes Problem mehr auftreten, der Freigabetermin im November werde gehalten. Die Nebenarbeiten, wie der Wanderweg an der Kanaltrave, werden bis zum Frühjahr 2020 abgeschlossen. Die Kosten für das Projekt haben sich von 8,4 Millionen auf 20,5 Millionen Euro erhöht.

Eine Verzögerung gab es bei den Vorbereitungen für den Neubau der Bahnhofsbrücke. Die Arbeiten an dem Leitungstunnel unter den Gleisen haben einige Monate geruht. Grund war eine Änderung bei den Vorschriften, die Maßnahme musste vom Eisenbahnbundesamt neu genehmigt werden. Auswirkungen auf den Beginn des Neubaus ab dem Jahr 2021 hat die Verzögerung nicht.

Die Lachswehrbrücke wird im September fertig, die Arbeiten an der Josephinenbrücke  II sind im Zeit- und Kostenrahmen und werden im Dezember fertig sein. Auch die Sanierung der Wakenitzbrücke läuft wie geplant. Für das kommende Jahr werden aber größere Verkehrsbehinderungen erwartet, wenn die Abfahrt – aus Richtung Marli - auf die Ratzeburger Allee gesperrt wird. Das Verkehrsaufkommen ist größer, als auf der derzeit gesperrten Rampe in Richtung Marli. Ab Ende 2020 wird es keine weiteren Sperrungen geben. Bis November 2022 wird dann nur noch unterhalb der Brücke gearbeitet.

„Lübeck hat auch einen hohen Instandhaltungsbedarf was die Infrastruktur anbelangt. Dies betrifft nicht nur Straßen, Brücken, Rad- und Fußwege, sondern auch die unterirdisch verlegten Leitungen“, führt Steffi Wulke-Eichenberg, Bereichsleiterin Stadtgrün und Verkehr aus.

Diese Straßen werden im DSK-Verfahren (Dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise) instand gesetzt:
> St. Jürgen / Innenstadt: Beckergrube, Edisonstraße / Bessemerstraße / Stephensonstraße, Blankenseer Straße, Revalstraße, Plönniestraße, Röntgenstraße, Beidendorfer Hauptstraße / Stegenort, Schanzenbergweg, Trendelenburgstraße
>St. Lorenz: Josephinenstraße / Hochstraße, Willy-Brandt-Straße / Lastadie, Schwertfegerstraße, Zur Teerhofinsel, Butterstieg, Katharinenstraße,
>Kücknitz  /  Travemünde: Kaiserallee, Dummersdorfer Straße, Mühlenberg, Borstelweg, Ovendorfer Hof
> St. Gertrud: Utechter Weg, Daimlerstraße, Benzstraße, Seerosenstraße (Teilabschnitt), Im Brandenbaumer Feld (Teilabschnitt), , Buchenweg (Teilabschnitt), Hafenstraße (Sackgasse ab Glashüttenweg).

Straßensanierung, bei der Asphaltschichten abgefräst und Trag-, Binder- und Deckschicht dann neu eingebaut werden, soll es hier geben:

>B75,Heiligen-Geist-Kamp von Arnimstraße bis Travemünder Allee (Kosten: zwei Millionen Euro)
>Ziegelstraße: Ab Juli von Fackenburger Alle bis Beethovenstraße (ohne Ziegelteller) sowie von Hauskoppel bis Hamburger Straße (Kosten: zwei Millionen Euro)

> B75: St. Jürgen-Ring ab September, zwischen Körnerstraße und Ratzeburger Allee (350.000 Euro)
> Moorgarten in Bartelsholz und Schenkenberger Weg, (Kosten ca. 390 000 Euro)

Weitere Baumaßnahmen:
Die Moislinger Allee wird zwischen Lindenteller und Lachswehrallee auf rund 400 Meter um und ausgebaut. In der Mengstraße werden ab Mai Trinkwasser- und Stromleitungen sowie Schmutz- und Niederschlagswasserkanäle gelegt. Fertigstellung des ersten Bauabschnitts (Untertrave bis Blocksquerstraße) bis Ende 2021..

In Travemünde wird „Auf dem Baggersand“ die Fahrbahn der Travemünder Landstraße vom Teutendorfer Weg aus Richtung Einkaufmarkt grundhaft ausgebaut und saniert. Dabei wird auch der Rückbau der Einfahrt zum ehemaligen Parkplatz Baggersand sowie die Zusammenlegung der beiden Bushaltestellen in Richtung Travemünder Altstadt vorgenommen. Kosten: etwa 470.000 Euro. Geplante Bauzeit: Juni bis November.

>Aktuelle Information immer unter www.baustelleninfo.luebeck.de


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