Kücknitz und Umgebung : Brandstiftungen in Lübeck: Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Die drei jungen Männer stehen im Verdacht, für mindestens zehn Brände mit hohem Sachschaden verantwortlich zu sein.

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17. August 2018, 15:42 Uhr

Lübeck | Zwei mutmaßliche Brandstifter sind in der Nacht zum Freitag von Ermittlern der Kriminalpolizei Lübeck auf frischer Tat ertappt und festgenommen worden. Die Polizei teilte am Freitag mit, die beiden jungen Männer und eine am Freitagvormittag festgenommene dritte Person seien der gemeinschaftlichen Brandstiftung dringend verdächtig.

Seit September 2017 brachen in Lübeck-Kücknitz und im näheren Umfeld mehrere Brände aus. Unter anderem wurden dabei drei Planierraupen und ein Arbeitscontainer durch Feuer stark beschädigt. Die Höhe des Gesamtsachschadens wird auf circa 750.000 Euro beziffert. Ermittlungen der Kriminalpolizei haben nun zur Festnahme der drei Tatverdächtigen geführt.

Zwei in das Visier der Ermittler geratene Männer im Alter von 17 und 24 Jahren wurden in der Nacht zum Freitag bei einer erneuten Brandstiftung in Kücknitz beobachtet und anschließend festgenommen. Vor dem Hintergrund der Ermittlungen konnte am Freitagmorgen ein 18-Jähriger als weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden. Die drei Lübecker sind nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich für mindestens zehn Taten verantwortlich.

Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft werden die beiden 17 und 24 Jahre alten Tatverdächtigen am Freitagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Brandstiftung in mehreren Fällen ermittelt. Die Lübecker Kriminalpolizei prüft, ob die Männer auch für weitere Taten im Stadtgebiet Lübeck verantwortlich sind.

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