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Tempo30 Überwachung in der Lübecker Altstadt : Blitzer – abends vor dem Museum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Anlieger im St.-Annen-Quartier fühlen sich in ihrer Ruhe gestört und rufen Ordnungsbehörde auf den Plan. Aber keiner fährt zu schnell.

Das Kopfsteinpflaster der St.-Annen-Straße führt von der Mühlenstraße zur Wahmstraße – vorbei am St. Annen-Museum, der Synagoge und St. Aegidien. Im beschaulichen Quartier, das sich vom einstigen Armenviertel zur attraktiven Wohnlage in der Altstadt gemausert hat, klagen jetzt einige Anwohner über zu viel Verkehrslärm. Sie riefen Polizei und Ordnungsamt auf den Plan. An zwei Tagen nahm die Stadt Lübeck Kontrollen vor. Im Eingangsbereich des St. Annen-Museums wurden Blitzer aufgebaut, auf dem Bürgersteig hielten die Kontrolleure im VW-Bulli Ausschau nach Verkehrssündern. Am 10. Februar war die Kontrollstelle von 18.15 bis 21.30 Uhr aufgebaut. In den über drei Stunden wurden 59 Autos gezählt. Eines war mit 34 Stundenkilometern zu schnell. Der Wert liege aber noch im Toleranzbereich. Ein Bußgeld wurde somit nicht fällig. Am vergangenen Freitag wurde die Kontrolle von 18.25 Uhr bis 21.30 Uhr wieder aufgenommen. Von den 68 Fahrzeugen, die passierten, wurde der Spitzenreiter mit 31 Stundenkilometern gemessen. Bei der Kontrolle der Fahrzeuge wurde festgestellt, dass 60 Prozent der Autos einen Anwohnerparkausweis hatten. Ein Nachweis, ob die anderen die Straße hätten nutzen durften, sei schwierig. Die St-Annen-Straße sei nämlich für Anlieger frei.



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