Gerhard Höpfner : "Besessen" Wissen zu vermitteln

Bei Ausgrabungen in der Lehmgrube von Groß Pampau (oben) stößt Walforscher Gerhard Höpfner immer wieder auf Walskelette.
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Bei Ausgrabungen in der Lehmgrube von Groß Pampau (oben) stößt Walforscher Gerhard Höpfner immer wieder auf Walskelette.

Gerhard Höpfner ist besessen: Von der Idee, Wissen zu mehren und Wissen zu vermitteln, vor allem aber von fossilen Walen, um die sich seit drei Jahrzehnten fast alles dreht. Dass Lübeck sich zur bedeutendsten Urwal-Metropole Europas gemausert hat, ist sein Verdienst, dass das Museum für Natur- und Umwelt mit den fossilen Walfunden aus der Kiesgrube von Groß Pampau nicht nur Besucher, sondern auch Forscher aus aller Welt lockt, ebenfalls.

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15. November 2013, 16:22 Uhr

Gerhard Höpfner ist besessen: Von der Idee, Wissen zu mehren und Wissen zu vermitteln, vor allem aber von fossilen Walen, um die sich seit drei Jahrzehnten fast alles dreht.
Dass Lübeck sich zur bedeutendsten Urwal-Metropole Europas gemausert hat, ist sein Verdienst, dass das Museum für Natur- und Umwelt mit den fossilen Walfunden aus der Kiesgrube von Groß Pampau nicht nur Besucher, sondern auch Forscher aus aller Welt lockt, ebenfalls. Seit 1984 unter Höpfners Leitung die ersten Walknochen geborgen wurden, jagt eine Sensation die nächste. Gerade erst wurden Wirbel entdeckt, die zu einem 15 Meter langen Tier gehören, und wieder ist Höpfner vor Ort, sichert, birgt – und puzzelt. Tausende von Arbeitsstunden sind in diese Passion geflossen, dazu kommen Führungen, Seminare, Vorträge und Fortbildungen – alles nebenher, versteht sich, denn eigentlich ist Höpfner Lehrer für Farbtechnik und Raumgestaltung am Segeberger Berufsbildungszentrum. Zum Fachmann für Walfossilien bildete er sich selbst aus.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er vergangenes Jahr mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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