Baustelle bis Ende August

In diesem Bereich der Travemünder Allee werden der alte Radweg und die Verkehrsinsel zwischen Burgfeld und Eschenburgstraße aufgelöst. Das Feld für Fußgänger und Radfahrer wird völlig neu gestaltet.
In diesem Bereich der Travemünder Allee werden der alte Radweg und die Verkehrsinsel zwischen Burgfeld und Eschenburgstraße aufgelöst. Das Feld für Fußgänger und Radfahrer wird völlig neu gestaltet.

Umstrittener Radwegumbau in der Travemünder Allee soll nach den Osterfeiertagen beginnen

shz.de von
16. April 2019, 15:31 Uhr

Lübeck | Kommende Woche beginnt der Bau des neuen Radweges zwischen Gustav-Radbruch-Platz und Eschenburgstraße an der Travemünder Allee. Das 800.000 Euro teure Bauprojekt war im Bauausschuss umstritten. Unter anderem wurden mehr Bäume gefällt, als bei der Vorstellung der Pläne angekündigt.

Der stadteinwärts führende Radweg entlang der Travemünder Allee zwischen der Eschenburgstraße und dem Gustav-Radbruch-Platz (das Burgfeld) auf einer Länge von circa 650 Metern wird ab Dienstag, 23. April, als sogenannter Zweirichtungsradweg ausgebaut. Der vorhandene Radweg wird zu Lasten der vorhandenen Fahrbahn auf eine Breite von drei Metern zuzüglich Sicherheitstrennstreifen verbreitert und saniert.

Zugleich wird der Abstand der asphaltierten Radwegfläche zum vorhandenen Baumbestand in den Nebenflächen vergrößert. Die Mittelinsel, die sich vom Burgfeld bis zur Einmündung der zur Eschenburgstraße erstreckt, wird verschwinden. Im Zuge dieser Straßenbaumaßnahmen werden auch einige Parkplätze gestrichen.

Der Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft hatte zunächst die Planungen abgelehnt. Begründung: Zweiwege-Radwege seien grundsätzlich gefährlich. Außerdem stelle die Einmündung in der Kurve der Eschenburgstraße einen weiteren Gefahrenpunkt dar.

Carl Howe von der GAL zeigt sich verwundert über die Bauvorbereitungsmaßnahmen. Eigentlich sollte nur ein alter Baum an der Eschenburgstraße gefällt werden. Howe konnte aber allein in diesem Bereich drei Baumstümpfe ausmachen. „Es sind sogar vier Bäume gefällt worden“, räumt die Bauverwaltung ein: eine Linde im Bereich der Mittelinsel in Höhe der Einmündung am Gertrudenkirchhof und drei Eichen in der Grünfläche zwischen der Travemünder Allee und Eschenburgstraße.“ Die Eichen seien gefällt worden, damit der neue Radweg nicht wieder durch Wurzelaufbrüche beschädigt werde.

Die Baumaßnahme wird in verschiedenen Bauphasen mit örtlichen Einengungen des Verkehrs durchgeführt, wobei dem Durchgangsverkehr stadtein- und stadtauswärts jederzeit jeweils eine Spur zur Verfügung stehen wird.

Lediglich in den Sommerferien muss für eine Woche die Einmündung zum Gertudenkirchhof gesperrt werden. Zum Abschluss der Arbeiten Ende August erfolgt an einem Sonntag eine Vollsperrung.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen