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„Baugebiet Blankensee ist eine Provinzposse“

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im beschaulichen Dorf Blankensee – namensgebend für den angrenzenden Flughafen – leben 158 Menschen in 55 Häusern. Nach dem aktuellen Bebauungsplan-Entwurf, der am Montag im Bauausschuss beraten wurde, sollen 16 neue Einfamilienhäuser entstehen – mit den möglichen Wohnungen in alten Bauernhäusern oder einem Ersatzbau könnten direkt im Ortskern bis zu 40 neue Wohnungen zusammenkommen. „Das ist für das kleine Dorf Blankensee deutlich zuviel“, sagt Lutz Lange vom Verein „Initiative Zukunft Blankensee“. Auch Detlev Stolzenberg von der Piraten-Partei ist besorgt: „Die Intensität der Bebauung ist das Problem.“ Stolzenberg wies im Bauauschuss darauf hin, dass der Empfehlung des Innenministeriums, die Neubaugebietplanung aufgrund der abgesetzten Lage zu hinterfragen und eher an besser geeigneten Standorten zu planen, nicht nachgegangen worden sei. Eine Entscheidgung wurde am Montag vertagt, gestern meldete sich jedoch Marcel Niewöhner, Fraktionschef der Wählergemeinschaft „Bürger für Lübeck“, zu Wort: „Das Gerangel um den Bau von 16 Einfamilienhäusern eine unglaubliche Provinzposse. Seit zehn Jahren wird das Projekt immer wieder vertagt, obwohl längst ein solventer Investor bereit steht.“

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erstellt am 21.Jan.2014 | 10:19 Uhr

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