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Lübeck

18. Oktober 2017 | 18:50 Uhr

Ausgezeichnetes Theater

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübecker Spielstätte zieht Halbjahresbilanz / Gesteigerte Besucherzahlen und Einnahmen / Viele Preise

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 10:10 Uhr

. Das Theater Lübeck zieht zur Mitte der Spielzeit 2013/14 eine höchst erfolgreiche Halbjahresbilanz: Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum Vorjahr um rund 3000 gesteigert werden, die Einnahmen um rund 42 000 Euro. Zahlreiche Produktionen weisen bereits zur Halbzeit der Spielzeit höchst erfreuliche Auslastungszahlen auf beziehungsweise sind teilweise fast durchgängig ausverkauft. Darunter fallen die Neuproduktionen „Willy Brandt – Die ersten 100 Jahre«, „König Lear“, „Lotte in Weimar“ und „Tristan und Isolde“; aber auch die sehr gute Auslastung der Wiederaufnahmen bestätigt den Erfolg der Produktionen des Theater Lübeck (siehe Infokasten). Auch das Philharmonische Staatsorchester der Hansestadt Lübeck verzeichnet eine positive Entwicklung bei den Besucherzahlen: Nach den ersten vier Sinfoniekonzerten der aktuellen Spielzeit beträgt die Steigerung zum Vorjahr rund 13 Prozent. Die Abonnentenzahlen sind konstant – erneut hat das Theater Lübeck für die drei Sparten insgesamt knapp 5200 Abonnenten, inklusive der Spezialabos.

Im Dezember 2013 wurde das Theater Lübeck mit dem „Rudolf Stilcken Preis für Kultur-Kommunikation“ ausgezeichnet und hat sich damit in der Kategorie „Kontinuität und Marke“ gegen die renommierten Hamburger Kulturinstitutionen Bucerius Kunst Forum, Deichtorhallen und Ernst Deutsch Theater durchgesetzt. Der Preis wurde für die Kommunikationsarbeit für das Projekt „Wagner-trifft-Mann“ vergeben, die Begründung der Jury lautet: „In Anerkennung der längerfristig angelegten Programmatik und deren erfolgreicher Kommunikation mit erweitertem Zielpublikum sowie überdurchschnittlich guter Auslastung“. Der „Rudolf Stilcken Preis für Kultur-Kommunikation“ wurde 2013 erstmals von der Hermann Rauhe Stiftung ausgelobt. Der Stifter Rudolf Stilcken ist Kommunikationsexperte und seit vielen Jahren engagierter Kulturförderer. Der Preis soll bald schon die renommierteste Auszeichnung für die Kommunikationsarbeit von Kultureinrichtungen sein – zunächst in der Metropolregion Hamburg. Rund 50 Kulturinstitutionen aus der Metropolregion hatten sich um den Preis, der in drei Kategorien vergeben wurde, beworben. Für das Renommierprojekt „Wagner-trifft-Mann“ wurde das Theater Lübeck bereits 2011 mit dem „Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik“ und 2012 mit dem „Echo Klassik“ ausgezeichnet.

Ebenfalls im Dezember 2013 kürte die Welt die Uraufführung von „Willy Brandt – Die ersten 100 Jahre“ unter die zehn besten Aufführungen des Jahres 2013. Damit steht das Theater Lübeck in der Umfrage neben dem Münchner Residenztheater, dem Wiener Burgtheater, dem Schauspiel Zürich, dem Thalia Theater Hamburg sowie den Salzburger Festspielen.

Darüber hinaus hatte das Theater Lübeck auch in der Kritikerumfrage des Fachmagazins „Opernwelt“ Anfang dieser Spielzeit zahlreiche Nominierungen für die Saison 2012/13 erhalten: Gerhard Asche von der Zeitschrift nominierte die „Thaïs“-Inszenierung als Aufführung des Jahres, Anthony Pilavachi mit seiner „fantasievollen, intellektuell anspruchsvollen Inszenierung von Wagners ,Parsifal’“ als Regisseur des Jahres, Albert Pesendorfer als Gurnemanz in „Parsifal“ als Sänger und Antonio Yang als Nachwuchssänger des Jahres. Des Weiteren wurde das „stilistisch vielfach geforderte“ Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck als Orchester des Jahres nominiert. Tom Sutcliffe, Redakteur der englischen Fachzeitschrift „Opera now London“ hat die Lübecker Inszenierung von Giuseppe Verdis „Macbetto“ als Aufführung des Jahres nominiert und den italienischen Gastdirigenten Matteo Beltrami derselben Neuproduktion als Dirigent des Jahres.

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