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Anlieger machen mobil gegen geplante Flüchtlingsunterkunft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Ankündigung, eine Erstaufnahme-Einrichtung für etwa 600 Flüchtlinge in Lübecks jüngstem Stadtteil Bornkamp zu bauen, hat die rund 1700 Anlieger sofort auf den Plan gerufen. Rund 200 Bürger kamen auf dem avisierten Baugelände zu einem spontanen Protest zusammen. Zunächst jedoch sollen die Flüchtlinge in einem Containerdorf auf dem Volksfestplatz an der Travemünder Allee unterkommen. Das hatte die Landesregierung in Absprache mit der Hansestadt Lübeck verkündet. Jetzt schwächt Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) ab. Größtmögliche Transparenz stehe bei diesem Projekt an erster Stelle. Bisher sei eine Information der Menschen vor Ort nicht möglich gewesen, weil die Gespräche mit den Städten und Hochschulen noch nicht abgeschlossen waren. „Ich plane für den 3. Juni eine Stadtteilkonferenz in Lübeck, bei der ich umfassend informieren will.“ Die Frage des Standortes für eine Interims-Erstaufnahme-Einrichtung sei noch offen. Der Volksfestplatz sei nur eine Option, weitere Standorte in Lübeck würden geprüft.

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