Erstochene Joggerin aus Lübeck : Angeklagter will sein Schweigen brechen

Der 46-Jährige soll die Joggerin im Sommer 2013 erstochen haben.
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Der 46-Jährige soll die Joggerin im Sommer 2013 erstochen haben.

Sie wurde beim Joggen angegriffen und erstochen. Der Mann, der für den Tod der jungen Mutter aus Lübeck verantwortlich gemacht wird, will sich nun doch vor Gericht äußern.

shz.de von
10. Januar 2014, 14:57 Uhr

Schwerin | Zum Ende des Prozesses um den gewaltsamen Tod einer jungen Joggerin aus Lübeck will der Angeklagte nun überraschend doch sein Schweigen brechen. Kurz vor Abschluss der Beweisaufnahme vor dem Schweriner Landgericht ließ der 46-Jährige am Freitag eine Erklärung ankündigen. Diese wird voraussichtlich beim nächsten Verhandlungstag am Montag verlesen.

Dem ebenfalls aus Lübeck stammenden Mann werden Mord, versuchte sexuelle Nötigung und Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Laut Anklage hat er die Frau überfallen, um sich an ihr zu vergehen. Er selbst schwieg bislang zu den Vorwürfen. Eine Psychiaterin stellte am Freitag dem Gericht ihr umfassendes Gutachten zu dem Angeklagten vor.

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