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Altäre geschlossen – die Fastenzeit beginnt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Aschermittwoch: Beginn der Fastenzeit. Das Schließen der Altäre in St. Marien markiert den Anfang der Fastenzeit. Pastorin Annegret Wegner-Braun und Pastor Robert Pfeifer sowie die Gemeinde versammelten sich zunächst in der Marientidenkapelle. Hier ist der schönste Schnitzaltar zu finden, entstanden 1518. Ein Besonderheit: Er besitzt gleich zwei Flügelpaare, hat also drei Ansichten. Zu Beginn der Andacht mit Liedern, biblischen Lesungen und Gebeten schimmerte noch das Gold der Festtagsansicht. Dann schlossen die Kirchenvögte Sabine und Gerd Weiß die schweren Mittelflügel. Der Altar erscheint nun in einer Malerei. Nach dem Umzug in den Hochchor wurde auch der dort unter dem großen Kruzifix von Gerhard Marcks aufgestellte sogenannte Swarte-Altar aus der Zeit um 1495 geschlossen. Die Mondsichelmadonna ist nun verdeckt. Zu sehen ist, ebenfalls in farbiger Malerei, die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria. Die Kapelle brannte 1942 jedoch nicht vollständig aus. Die Altäre in der Marienkirche werden für das Osterfest wieder geöffnet.

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