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Aids: Chancen und Grenzen einer Heilung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

von
erstellt am 10.Dez.2013 | 00:31 Uhr

Vor sechs Jahren ging die Geschichte des „Berliner Patienten“ Timothy Brown um die Welt: Er war der erste von HIV geheilte Mensch. Seit einer Stammzelltransplantation 2007 ist bei ihm kein Virus mehr nachweisbar. Im März 2013 wurde auf der Retroviruskonferenz in Atlanta ein Kind vorgestellt, das aufgrund einer sehr frühen Therapie wahrscheinlich geheilt ist. Auf der Internationalen HIV-Konferenz in Kuala Lumpur berichtete nun ein Forscherteam aus Boston über zwei weitere Heilungsfälle.

Wie kann es angehen, dass weltweit Menschen von HIV geheilt werden, aber Millionen von Menschen nach wie vor auf Medikamente angewiesen sind? Was ist eine funktionelle Heilung? Brauchen wir bald keine Medikamente mehr? In der Reihe „Positiv Begegnen“ der Lübecker AIDS-Hilfe e. V. stellt Prof. Dr. Jan Rupp vom Universitätsklinikum morgen die wichtigsten aktuellen Kenntnisse über Heilungschancen und -grenzen vor und zusammenfassen und versucht, Antworten auf Fragen zur Heilung zu finden. In dem Vortrag um 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum von Larry‘s Bar & Restaurant in der Marlesgrube 9 – 15, wird Dr. Rupp auch auf den aktuellen Stand und die Zukunft der HIV-Therapie eingehen.

Im Anschluss gibt es Möglichkeiten für Fragen und eine rege Diskussion geben. Mitarbeiter der Lübecker AIDS-Hilfe stehen werden ebenfalls für Fragen zur Verfügung stehen. Es wird um Anmeldung unter Tel. (0451) 704 133 gebeten.

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