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A20: Ab Juli wird es eng um Lübeck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Zwischen dem Autobahnkreuz Lübeck und der Brücke Kronsforder Landstraße muss die Fahrbahn saniert werden

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und Jörg Sommerburg, Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck (LBV), nannten am Mittwoch die Großbaustellen für dieses Jahr. Rund 65,5 Millionen Euro werden in der Umgebung von Lübeck investiert. Das wird auch zu Behinderungen und Staus führen.

Eine der größten Baustellen ist die Sanierung von der Asphalt- und Binderschicht der A20 zwischen dem Kreuz Lübeck und der Brücke Kronsforder Landstraße in Richtung Osten. Die Arbeiten an der sechs Kilometer langen Strecke dauern vom 4. Juli bis 30. September und kosten 3,8 Millionen Euro.

Die Richtungsfahrbahn Osten muss dafür gesperrt werden. Das Problem für die Verkehrsführung bei den Arbeiten ist der kleine Tunnel bei Moisling. Die Fahrspur ist nur neun Meter breit. Um jeweils zwei Spuren für jeder Fahrtrichtung einzurichten, reicht der Platz nicht. „Wir haben lange diskutiert, wie man das löst“, so Verkehrsminister Meyer. Ergebnis: Aus Fahrtrichtung Osten zur A1 wird es nur eine Fahrspur geben, in Gegenrichtung bleibt es zwei Fahrspuren. Damit wird vermieden, dass am Kreuz Lübeck der Verkehr aus drei Richtungen auf eine Spur eingefädelt. Dass würde zu langen Rückstaus auf die A1 führen. Die Bauzeit fällt in die Sommermonate. Auch das lässt sich nicht vermeiden: Im Bereich Lübeck-Moisling wird Flüsterasphalt verbaut. Das ist nur bei sommerlichem Wetter möglich. Die Ausfahrt Genin bleibt fast die ganze Bauzeit über nutzbar. Nur für kurzen Zeitraum muss für die Asphaltierung gesperrt werden.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Verzögerungen bei der Sanierung der Autobahnbrücke über die Trave bei Reinfeld in Richtung Norden wurde der Zeitverzug im Winter aufgeholt. Derzeit wird umgebaut und in Kürze der Verkehr auf die andere Fahrbahnseite verlegt. Die Arbeiten in diesem Bereich der A1 sollen im Juli beendet sein.

Auch für die vierjährige Sanierung der A1 zwischen Bad Schwartau und Sereetz gibt es für dieses Jahr Entwarnung. Alle Arbeiten können vorerst unter Aufrechterhaltung aller Fahrstreifen durchgeführt werden. In diesem Jahr beginnen unter anderem Arbeiten an den Lärmschutzwänden und die Verbreiterung der Fahrbahn, um sechs Fahrstreifen auf einer Straßenseite zu ermöglichen.

Verkehrsminister Reinhard Meyer betont die Anstrengungen der Landesregierung, die Straßen zu sanieren. So standen im Jahr 2012 nur 16,3 Millionen Euro für die Landesstraßen zur Verfügung, in diesem Jahr sind es 34,6 Millionen Euro. Um die Substanz zu erhalten, seien 34 bis 35 Millionen Euro im Jahr notwendig.

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