eHighway Schleswig-Holstein : A1: Montage der Oberleitungen für die Elektro-Lkw-Teststrecke beginnt

Hessen: Ein Mitarbeiter der Firma Siemens bereitet im Rahmen der Fertigstellung des eHighways ELISA das Spannen des Fahrdrahtes vor.

Hessen: Ein Mitarbeiter der Firma Siemens bereitet im Rahmen der Fertigstellung des eHighways ELISA das Spannen des Fahrdrahtes vor.

Hybrid-Lkw sollen auf den Testabschnitten den Antrieb umschalten. 2019 soll der Feldversuch beginnen.

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15. Oktober 2018, 13:43 Uhr

Lübeck | Die Bauarbeiten für den Feldversuch „eHighway Schleswig-Holstein“ an der Autobahn 1 beginnen am nächsten Montag (22. Oktober). Auf einer Länge von rund fünf Kilometern werde zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck mit dem Aufbau der Oberleitungsanlage begonnen, teilte das Verkehrsministerium am Montag mit. Betroffen ist nach Angaben des Ministeriums nur der rechte Fahrstreifen.

Weiterlesen: Baubeginn für Deutschlands zweite „eHighway“-Teststrecke auf der A1

Die Oberleitungsanlage soll voraussichtlich im Mai 2019 in Betrieb gehen. Die Teststrecke ist Teil eines bundesweiten Pilotprojektes, das den elektrischen Antrieb von Lastwagen unter realen Verkehrsbedingungen erproben soll. Die Kosten von mehr als 19 Millionen Euro übernimmt der Bund. Schleswig-Holstein ist nach Hessen das zweite Bundesland, das eine Teststrecke für Elektro-Lastwagen erhält. Eine weitere Teststrecke ist in Baden-Württemberg geplant. Insgesamt investiert das Bundesumweltministerium rund 50 Millionen Euro in den Feldversuch.

Ein Lkw mit Oberleitungsantrieb fährt in Templin auf der „eHighway“-Teststrecke von Siemens. /Archiv
Bernd Settnik
Ein Lkw mit Oberleitungsantrieb fährt in Templin auf der „eHighway“-Teststrecke von Siemens. /Archiv
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