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Lübeck/Puttgarden : 50 Flüchtlinge in einer Woche

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Herausforderung für die Bundespolizei: An nur einem Wochenende mussten sie 29 Flüchtlinge unterbringen und versorgen.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2014 | 14:20 Uhr

Lübeck/Puttgarden | In Lübeck 22 Flüchtlinge, in Puttgarden sieben Flüchtlinge: Das ist die Wochenendbilanz der Bundespolizei. Am Samstagabend wurde die Bundespolizeiinspektion Kiel durch den Zugbegleiter eines ICE über eine Gruppe von vermutlich ohne Ausweis reisenden Personen im ICE von Hamburg nach Kopenhagen informiert. In Lübeck war dann die Reise zu Ende. Die 22 Personen stellten die dortige Dienststelle der Bundespolizei vor eine logistische Herausforderung: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz wurden Betten aufgestellt und die Flüchtlinge versorgt. Mit Hilfe von Dolmetschern stellte sich heraus, dass die Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea sowie Palästina stammen. Es handelte sich um Erwachsene, Jugendliche sowie Kinder.

Keinen Tag später – am Sonntagmorgen – wurde die Bundespolizei erneut über eine Gruppe im ICE Richtung Kopenhagen informiert. In der Dienststelle in Puttgarden stellte sich heraus, dass es sich um sieben aus dem nordostafrikanischen Eritrea stammende Jugendliche und Erwachsene handelte.

Die Zahl der Flüchtlinge, die durch die Bundespolizei an Erstaufnahmeeinrichtungen sowie an Jugendhilfeeinrichtungen übergeben wurden, steigt damit innerhalb von sieben Tagen alleine auf der Vogelfluglinie auf 50 Personen, die aus Eritrea, Syrien, Marokko, Algerien, Palästina sowie Somalia stammen. Dabei handelte es sich überwiegend um Erwachsene und Jugendliche im Alter zwischen 15 und 53 Jahren. Die Polizei vermutet, dass die Flüchtlinge durch Schleuserorganisationen in die Züge gesetzt wurden.

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