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30 Brände – eine ganz normale Silvesternacht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Lübecker Berufsfeuerwehr hatte die Gefahren immer schnell unter Kontrolle

Alle Jahre wieder das gleiche Szenario zum Jahreswechsel: In der Nacht zum 1. Januar hatte die Lübecker Berufsfeuerwehr alle Hände voll zu tun. Die Einsatzkräfte mussten zu 30 Bränden ausrücken. In der Regel handelte es sich um Abfallcontainer, die durch Böller entzündet wurden. Zwei größere Einsätze gab es in der Alfstraße und beim Plaza Center in der Ziegelstraße.

Auch in diesem Jahr begann die Arbeit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren kur nach Mitternacht, als der Alkoholpegel der Feiernden in die Höhe gestiegen war. So wurde gegen 0.40 Uhr versucht, die Ladefläche eines Anhängers in der Ziegelstraße zu entzünden. Die Feuerwehr war aber schnell vor Ort, um größere Schäden zu verhindern.

Gegen 1.20 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Plaza Center Buntekuh aus. Die Feuerwehr entdeckte offene Flammen an einem Tor. Dort brannte das Plexiglas. Auch hier waren die Flammen schnell erstickt. Gegen 2 Uhr brannte es in der Alfstraße. Hier war ein Holzanbau in Brand geraten. Es entstand leichter Gebäudeschaden.

Den letzten großen Einsatz gab es gegen 3 Uhr im berüchtigten Hochhaus in der Karavellenstraße im Stadtteil Buntekuh. Hier brannte es in einer Wohnung im fünften Obergeschoss. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Weitere Feuer gab es in zwei Telefonzellen, in der Straße Am Schellbruch geriet ein Baum in Brand. In der Solmitzstraße brannte es in einer Arztpraxis. In diesem Fall ermittelt die Kriminalpolizei.

In ganz Schleswig-Holstein verzeichnete die Feuerwehr rund 160 Brandeinsätze. Holger Bauer, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes, berichtet von „einer entspannten Lage“. Die Einsatzleitstelle der Polizei in Lübeck meldet ein ungefähr gleiches Einsatzaufkommen wir im Vorjahr.

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