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Lübeck

18. Dezember 2017 | 12:11 Uhr

25 Jahre danach

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Vorbereitungen für drei Feste in Lübeck-Schlutup 25 Jahre nach Grenzöffnung

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 17:28 Uhr

25 Jahre nach dem Fall der innerdeutschen Grenze wird in den kommenden Wochen drei Mal gefeiert im Stadtteil Schlutup: Am Tag der Deutschen Einheit, dan Ende Oktober zur endlich komplettierten Umgehungsstraße, und am 9. November wird die Öffnung der innerdeutschen Grenze gefeiert.

Das Team der Grenzdokumentationsstätte Schlutup arbeitet seit Monaten an den Vorbereitungen der Feierlichkeiten. „Der 3. Oktober wird bei uns wieder gefeiert“, sagt die Vorsitzende des Vereins Ingrid Schatz. Den ganzen Tag wird es an dem kleinen Museum an der ehemaligen nördlichsten Grenzkontrollstelle viele Erinnerungen an die deutsche Teilung geben. Um 10.30 Uhr ist Pröpstin Petra Kallis vor Ort. Sie wird mit einem Gottesdienst eine Pilgergruppe verabschieden, die entlang der Grenze bis zum Harz wandert. Ankommen werden dagegen zahlreiche Motorradfahrer mit ihren MZ- und Simson-Motorrädern. Auch Feuerwehren und die Bundespolizei planen eine Sternfahrt nach Schlutup. Am Nachmittag sorgen der Chor Möwenschiet und der Passat-Chor für den musikalischen Rahmen.

Ende Oktober steht dann die nächste Feier an: Nach 25 Jahren ist die Ortsumgehung Schlutup endlich komplettiert. Die größte Veranstaltung wird es dann am 9. November am ehemaligen Grenzübergang Schlutup geben. Dann ist es genau 25 Jahre her, dass DDR-Bürger auch ohne besonderen Grund und komplizierten Verfahren in den Westen fahren konnten. An diesem Festtag soll es ein umfangreiches Programm geben, an dem sich auch die Hansestadt offiziell beteiligt. Nach einigen politischen Auseinandersetzungen im Vorfeld wird Lübeck vertreten sein und zwar durch den stellvertretenden Stadtpräsidenten Klaus Puschaddel (CDU). Teilnehmen werden auch zahlreiche Bürgermeister aus der Region. Am Abend des 9. November wird der 25. Jahrestag der Grenzöffnung mit einem großen Höhenfeuerwerk begangen.

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