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Lübeck

11. Dezember 2017 | 22:36 Uhr

14,8 Millionen für die Muk

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kostenschätzung für den zweiten Abschnitt der Sanierung der Lübecker Konzerthalle liegt vor

Die sieben Millionen Euro teure Sanierung des Konzertsaales in der Muk ist nahezu abgeschlossen. Aber wie geht es weiter mit der Musik- und Kongresshalle am Traveufer? Noch in diesem Monat muss die Lübecker Bürgerschaft darüber entscheiden, ob auch die in die Jahre gekommene Fassade sowie Bauschäden in anderen Räumlichkeiten saniert werden sollen. Die Kosten werden mit rund 14,8 Millionen Euro veranschlagt.

Im April kann der Konzertsaal wieder genutzt werden. Eine nicht richtig verankerte Akustikdecke, die hinabzustürzen drohte, hatte die Sperrung des Konzertsaales in dem 25 Jahre alten Gebäude zur Folge gehabt. Im Zuge der Sanierung wurden auch die übrigen Räume unter die Lupe genommen. Die Bauverwaltung hat jetzt eine Liste der notwendigen Arbeiten vorgelegt, inklusive Verbesserungen wie LED-Beleuchtung und Barrierefreiheit. Die Kosten für die Arbeiten an den Nebenräume würden schlagen mit drei Millionen Euro zu Buche schlagen. Hier muss die Brandmeldeanlage und die Sicherheitstechnik überarbeitet werden. Außerdem ist nach 25 Jahren neues Mobiliar fällig. In der Muk-Rotunde und dem sogenannten Küchenwürfel müssen ebenfalls Brandmeldeanlage und Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. Dazu kämen neue Rohrleitungen und eine neue Kücheneinrichtung. Die Kosten werden mit bei 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Für Herrichtung der marode Fassade und des Daches rechnet die Lübecker Bauverwaltung mit Kosten in Höhe von rund 7,3 Millionen Euro.

Die Bürgerschaft wird auf ihrer Sitzung am 23. Februar entscheiden, ob die Arbeiten durchgeführt werden sollen und in wlechem Zeitrahmen. Das ist die Voraussetzung, um beim Land Fördermittel beantragen zu können, ohne die eine Sanierung nicht darstellbar ist. Die Landesregierung hat bereits signalisiert, dass sie ein Drittel der Kosten übernehmen würde. Damit verbleiben noch zehn Millionen Euro, die die Hansestadt aufzubringen hätte. „Trotz Landesförderung würde sich die Stadt um weitere Förder- und Spendengelder bemühen“, so Bausenator Franz-Peter Boden in einem Bericht an die Bürgerschaft.

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