Schulen bleiben zu : Wie geht es weiter in Sachen Corona?

Michele aus Borsfleth dankt den Menschen, die weiter für die Gesundheit der Menschen arbeiten, mit einem Bild und sendet ihnen ein Herz.
Michele aus Borsfleth dankt den Menschen, die weiter für die Gesundheit der Menschen arbeiten, mit einem Bild und sendet ihnen ein Herz.

Regierungen sind vorsichtig: Auch nach den Ferien müsst ihr erstmal zu Hause bleiben.

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15. April 2020, 19:48 Uhr

Kiel/Berin | Im März ging es alles ganz schnell: Schulen wurden geschlossen. Die meisten Geschäfte und Restaurants machten dicht. Gemeinsam Sport zu machen wurde verboten. Und auch Freunde durften sich nicht mehr besuchen.

Es hieß: Bleibt alle zu Hause, damit der Coronavirus gestoppt wird. Ab und zu Einkaufen ist okay, aber nur allein. Spazieren gehen darf man nur mit der Familie, mit der man zusammenlebt. Und nur, wer unbedingt zur Arbeit muss, geht raus – zum Beispiel Ärzte und Pfleger, Verkäufer und Busfahrer. Viele andere arbeiten jetzt aber von zu Hause aus im Home-Office.

Mindestens bis zum 19. April sollten die Regelungen gelten, sagten die Regierungen damals, sowohl Angela Merkel für die Bundesregierung Deutschlands als auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Denn jedes Bundesland hat eigene Regelungen. Das ist zum Teil auch gut, weil es ja Unterschiede gibt. In Schleswig-Holstein haben wir viele Feriengebiete und die Nordseeinseln. Da gibt es ganz andere Bedürfnisse als in Großstädten wie Hamburg oder Berlin, wo es zwar kürzere Wege zu den Krankenhäusern gibt als zum Beispiel von Inseln oder Halligen, aber eben auch weniger Platz, um Abstand zwischen den Menschen zu halten.

Gestern besprachen sich nun wieder die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin, wie es nach dem 19. April weitergehen soll in Deutschland.

paula_mundschutz
 

Das Ergebnis: Erstmal ändert sich nur wenig. Denn die Maßnahmen sind zwar erfolgreich. Das Virus breitet sich bei uns immer langsamer aus. Aber das soll auch so bleiben. Deshalb sollen die Menschen mindestens bis zum 3. Mai noch genau so stark auf Abstand bleiben. Eine Änderung gibt es schon: Kleine Geschäfte dürfen ab Montag wieder aufmachen.

Ab 4. Mai werden nach und nach einzelne Klassen wieder in die Schulen gehen dürfen. Zuerst die Abschlussklassen und vielleicht auch die letzten Klassen der Grundschulen. Das heißt, dass ihr nach den Osterferien auf jeden Fall noch zwei Wochen zu Hause Unterricht habt. Die meisten werden aber noch länger zu Hause lernen müssen.

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