Sport : Wenn der Segler sich weit raushängt

Justus Schmidt lehnt sich weit raus aus der 49er Jolle, während Max Böhme das Boot auf Kurs hält.
Justus Schmidt lehnt sich weit raus aus der 49er Jolle, während Max Böhme das Boot auf Kurs hält.

Auf der Kieler Woche wird derzeit um die Wette gesegelt. Das sieht manchmal abenteuerlich aus.

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24. Juni 2015, 01:15 Uhr

Was macht der Segler denn da? Er sitzt ja gar nicht in seinem Boot. Er steht am Rand und lehnt sich zur Seite heraus. Das machen die Sportler manchmal, besonders bei rasanten Fahrten. Man nennt das Trapez-Segeln. Die Segler haben dabei einen Gurt um die Hüften geschnallt. Diesen befestigen sie mit einem Haken an einem Draht, der meist am Mast hängt. So können sie sich aus dem Boot lehnen, ohne ins Wasser zu plumpsen. Die Leute stehen dabei entweder auf dem Bootsrand oder auf einer Art Brett an der Seite.

Und warum das Ganze? Wenn der Wind ordentlich in die Segel bläst, neigt sich das Boot manchmal stark zur anderen Seite. Dann steigt der Segler ins Trapez, um die Neigung auszugleichen. Die Segler rauschen so besonders schnell übers Wasser.

Momentan sind viele Segler in  Kiel unterwegs. Dort dreht sich bei der Kieler Woche alles rund um Schiffe.

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