Geschichte : Wäschewaschen war früher harte Arbeit

Mit der Bürste und dem Waschbrett wuschen Frauen früher die Wäsche.
Mit der Bürste und dem Waschbrett wuschen Frauen früher die Wäsche.

Welches ist das hilfreichste Gerät im Haushalt? Es ist die Waschmaschine!

Avatar_shz von
03. Februar 2018, 10:33 Uhr

Früher war das Waschen von Wäsche eine schwere Arbeit. Mit den dreckigen Sachen der Familie zogen die Frauen an einen Bach oder einen Fluss. „Waschen war unglaublich mühevoll und aufwendig. Von Hand wurde der Dreck rausgerubbelt“, sagt Nina Möllers. Sie arbeitet in einem großen Museum für Technik. Als Hilfsmittel hatten die Frauen früher oft nur ein Waschbrett. Oder sie schlugen den Dreck mit einem Stück Holz heraus. Nach dem Waschen mussten sie das Wasser aus dem klatschnassen Stoff wringen.

Das übernimmt heute das Schleuderprogramm der Maschine. Wäsche und Waschpulver rein. Und mit einem Knopfdruck erledigt die Maschine dann alles. Doch bis zu diesen Maschinen war es ein weiter Weg. Eine der ersten Erfindungen stammt von Jacob Christian Schäffer. Er dachte sich vor etwa 250 Jahren eine Art Kurbelmaschine aus. Doch das Waschen in diesem Holzbottich war auch schwer. Erst musste Wasser angeschleppt, erhitzt und eingefüllt werden.

Erst die elektrische Waschmaschine veränderte die Arbeit grundlegend. Ein Mann namens Alva John Fisher aus den Vereinigten Staaten von Amerika erfand sie 1906, also vor etwa 100 Jahren. Sie konnte zwar nur waschen. Zum Schleudern brauchten die Hausfrauen eine zweite Maschine. Es dauerte noch etwa 60 Jahre, bis sich die ersten Familien in Deutschland eine Waschmaschine kauften. Erfinder verbesserten die Technik. So zog bald in fast jedes Zuhause eine Waschmaschine ein. „Sie ist das Haushaltsgerät, das am meisten Arbeit abgenommen hat“, sagt die Expertin.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen


Nachrichtenticker