Kinotipp : Von Erfindungen und Schuldgefühlen

Der zehnjährige T.S. Spivet tüftelt ständig an neuen Objekten.
Der zehnjährige T.S. Spivet tüftelt ständig an neuen Objekten.

Der Film „Die Karte meiner Träume“ über einen erfindungsreichen Jungen mit großem Schuldgefühl startet am Donnerstag in den Kinos.

Avatar_shz von
10. Juli 2014, 04:46 Uhr

T.S. Spivet lebt mit seiner Familie auf einer Ranch in Montana, wo man eigentlich nicht mehr machen kann, als auf Dosen zu schießen oder Lassowerfen zu üben. Sein Zwillingsbruder Layton konnte das gut, er war ein richtiger Cowboy – ganz wie sein Vater. Aber Layton ist tot. Als er in der Scheune Schießen geübt hat und T.S. die Schallwellen der Schüsse messen wollte, ist der Unfall passiert. Vielleicht beschäftigt sich sein Vater ja deshalb so wenig mit ihm.

Tecumseh Sparrow (so heißt T.S. richtig) ist hochbegabt, zeichnet ständig und tüftelt an neuen Erfindungen. Er weiß immer alles besser und scheinbar versteht ihn nur seine Mutter. Sie ist Insektenforscherin, hat aber kaum Zeit für ihre Familie. Manchmal fragt sich T.S., wie seine Eltern überhaupt ein Paar werden konnten. Seine große Schwester Gracie findet sowieso ihre ganze Familie doof. Sie möchte Schauspielerin werden und möglichst schnell raus aus dem öden Montana!

Als T.S. vom berühmten Smithsonian Institut nach Washington D.C. eingeladen wird, um für eine seiner Entwicklungen einen Preis zu bekommen, macht er sich nachts heimlich auf den Weg. Mit einem Güterzug fährt er als blinder Passagier quer durch die USA und erlebt dabei so manches Abenteuer. Allerdings ahnt in Washington niemand, dass der Preisträger erst zehn Jahre alt ist.

Da die Geschichte aus der Sicht von T.S. Spivet erzählt wird, kannst du regelrecht seine Überlegungen und Erfindungen sehen, so wie er sie auch vor Augen hat. Und in 3D macht das noch mehr Spaß.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen