Vom Suchen und Finden

Warum uns Google & Co. das Leben oft leichter machen.

shz.de von
31. August 2018, 13:40 Uhr

Du musst etwas nachgucken. Vielleicht etwas über ein geschichtliches Ereignis oder ein Naturgesetz. Und nun? Na klar: Ab ins Internet und schnell nachschauen. Im Netz steht schließlich so ziemlich alles. Man muss bloß wissen, wo. Wer Mausklick für Mausklick auf Internet-Seiten surfen will, macht meist zuerst die Webseite einer Suchmaschine auf. Die beliebteste ist Google. Dann tippt man ein oder mehrere Stichwörter in die Suchleiste ein. Rasend schnell ist ein Ergebnis zu sehen: Eine lange Liste mit Internet-Seiten, die das gesuchte Schlüsselwort enthalten.

Das geht nur so rasch, weil das Internet schon vor dir durchsucht wurde. „Hinter jeder Suchmaschine steckt ein Programm“, erklärt der Internet-Experte Michael Schulte. „Dieses durchstöbert das Netz nach veröffentlichten Internetseiten und ordnet sie.“ Diese Ordnung nennt man Index. Wenn du Wörter eintippst, wird also nicht das ganze Netz danach durchstöbert, sondern nur der Index, weil das schneller geht. Die Suchmaschine prüft dann den Index nach deinen Suchwörtern. „Die gefundenen Seiten werden dann in einer bestimmten Reihenfolge aufgelistet“, erklärt der Fachmann weiter. Jede Suchmaschine arbeitet dabei nach einer eigenen Formel.

Je besser eine Seite anscheinend zur Anfrage passt, desto weiter oben landet sie in der Liste, die du siehst. Diese Reihenfolge ist für die Betreiber von Internetseiten sehr wichtig. Sie können viel Geld verdienen, wenn möglichst viele Leute ihre Seiten besuchen. Und je weiter oben eine Seite im Suchergebnis steht, desto häufiger wird sie angeklickt.

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