Social Media : Tierschutz auf Tiktok

Klaus Esterluß berichtet auf TikTok zum Beispiel über den Tasmanischen Teufel.
Klaus Esterluß berichtet auf TikTok zum Beispiel über den Tasmanischen Teufel.

Der WWF nutzt die Kurzvideo-App, um seltene Tiere vorzustellen. Du kannst dort auch Fragen stellen.

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18. November 2020, 17:46 Uhr

BERLIN | Wer macht mehr Sauerstoff – Laubbäume oder Nadelbäume? Wie faul ist ein Faultier? Die Antworten hat die Natur- und Umweltschutzorganisation WWF auf TikTok parat. In Mini-Videos präsentiert der Moderator Klaus Esterluß interessante Fakten über Tiere und unsere Umwelt.

Man lernt zum Beispiel, dass das Voeltzkow Chamäleon gar nicht ausgestorben ist, sondern sich bloß auf Madagaskar gut versteckt hatte. Oder dass die Tasmanischen Teufel endlich wieder auf das australische Festland zurückgekehrt sind. 26 Tiere wurden in New South Wales ausgewildert.

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Die Rubrik „5 Fakten über...“ beleuchtet Themen wie „Wie viel Wasser brauchst du am Tag?“, manchmal werden auch fünf Charakteristika einer bestimmten Tierart vorgestellt. Dabei entdeckt man durchaus Erstaunliches: Pinguine etwa schicken ihre Kinder in den Kindergarten, während die Eltern auf Futtersuche gehen. Weniger ernsthaft geht es in dem „Wer bin ich?“-Clip zu – da lässt sich der Moderator wie ein Panda schminken. Dieser schwarzweiße Bär ist übrigens das Säugetier, das die kleinsten Babys kriegt. Laut WWF wiegen die Winzlinge nur ein Neunhundertstel vom Gewicht ihrer Mutter. Weitere Informationen dazu finden sich in einem TikTok-Beitrag.

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Diejenigen, die gern aktiv werden, kriegen ebenfalls etliches geboten. Sogenannte DIY-Aktionen leiten dazu an, Zahnpasta oder Bienenwachspapier selber zu machen. Ganz Eifrige können sich an einer Challenge wie „Wer sammelt mit?“ beteiligen und Müll sammeln. Obendrein bekommt man wertvolle Alltagstipps. Da immer noch viel zu viel Essen im Mülleimer landet, wird erklärt, wie Lebensmittel gelagert werden sollten. Tomaten mögen es zwar kühl, sind aber trotzdem im Kühlschrank nicht gut aufgehoben, weil sie dort schnell schimmeln.

So wächst das eigene Wissen stetig. Wer weitere Fragen hat, kann sie in den Kommentaren stellen. Manche beantwortet Klaus Esterluß. Als sich ein paar Kinder dafür interessieren, warum einige Marienkäfer schwarz sind und rote Punkte haben, erklärt der Moderator, welche Rolle die Gene sowie die Umwelteinflüsse bei der Farbgebung dieser Zweipunktmarienkäfer spielen. Daraus ist ein weiteres lehrreiches Video entstanden.

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