Filmfest : Tierische Helden im Kino

Palle ist das Maskottchen des Green Screen Filmfestivals. Er ist ein Papageientaucher.
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Palle ist das Maskottchen des Green Screen Filmfestivals. Er ist ein Papageientaucher.

Palle ist wieder da: Zum Green Screen Filmfestival, das Anfang September in Eckernförde startet, hat er viele Fragen.

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30. Juli 2014, 01:27 Uhr

Halli hallo, da bin ich wieder! Kennt ihr mich noch aus den letzten Jahren? Ich bin Palle (Bild), der Papageitaucher. Ich bin das Maskottchen des „Green Screen Naturfilmfestivals“ in Eckernförde. Das Festival wird dort dieses Jahr vom 4. bis 8. September stattfinden. In sechs Vorführstätten werden weit über 100 verschiedene Filme gezeigt, manche sogar zwei Mal.

Auch für Kinder ist einiges dabei. Zum Beispiel die „Kurzkids“ – das sind sieben Kurzfilme hintereinander, speziell für Kinder zusammengestellt. Im Programm, das online unter www.greenscreen-festival.de steht, findet ihr diese und alle anderen Filme mit Altersempfehlungen. Auch für Schulklassen gibt es besondere Vorführungen.

Wie in den vergangenen Jahren will ich hier auf der Kina-Seite die Gelegenheit nutzen, einige Fragen zu den Tieren zu stellen, die in den Filmen vorkommen. Und die Biologin Franziska Clauss (Foto) kennt die Antworten. Als erstes interessiert mich das Tier, das dieses Jahr auf den Plakaten und dem Programmheft zu sehen ist.
Hallo Franziska, sag mal was habt ihr denn dieses Jahr für ein komisches Tier auf dem Green Screen Plakat?

Hallo Palle, schön, dass du mir wieder schlaue Fragen zum Naturfilmfestival stellst!

Also dieses Jahr ziert die „Green Screen“-Plakate und das Programmheft eine Gottesanbeterin. Sie gehört zu den Fangschrecken und hat ihren Namen daher, dass sie ihre beiden Vorderbeine im Gegensatz zu den vier hinteren Beinen nie zum Laufen am Boden hat.

Was aussieht, als ob sie zu Gott betet, ist das regungslose Warten auf Beute. Ihre beiden hochgereckten Vorderbeine haben innen Stacheln, damit sie ihre Opfer gut fangen und festhalten kann. Gottesanbeterinnen kommen fast überall auf der Welt vor. Wichtig ist nur, dass die Larven in einer Zeit schlüpfen, in der es warm ist. Je nach Lebensraum haben sie eine hellgrüne bis dunkelbraune Farbe.

Die „Green Screen“-Plakate zeigen jedes Jahr ein Tier, das auf uns schaut, so wie wir Menschen später die Filme mit den Tieren anschauen. Mit den großen Facettenaugen an ihrem sehr beweglichen dreieckigen Kopf entdeckt die Gottesanbeterin aber eigentlich ihre Beutetiere; Insekten, die manchmal größer sind als sie selbst.

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