Spieltipp : So spielen die Gruftis

Das etwas andere “Mau Mau“.
Das etwas andere “Mau Mau“.

Die letzte Schulwoche kann einem ewig vorkommen. Um Tage bis zum letzten Schultag vor den Sommerferien zu versüßen, findet ihr hier Spiele, die man einfach mitnehmen kann.

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08. Juli 2014, 04:16 Uhr

Auch die Vampire in ihrer Gruft müssen sich gelegentlich die Zeit vertreiben, und dann spielen sie eine schöne, blutige Runde „Mau Mau“. Dazu verwenden sie aber kein normales Kartenblatt wie unsereins, sondern ein ganz spezielles, das Särge, Spinnen, Grabsteine und Totenschädel in vier verschiedenen Farben zeigt. Außerdem gibt es Werwölfe und Uhren.

Die Uhren sind wichtig, weil Vampire wissen müssen, ob Tag oder Nacht ist. Solange die Sonne scheint, sind die ausgebleichten Gruftbewohner noch schlapp. Jeder von euch verkörpert einen anderen Charakter. Legt ihr bestimmte Symbole, bekommt ihr einen Vorteil, beispielsweise muss euer Nachbar eine Karte ziehen. Natürlich ärgert ihn das, schließlich geht es darum, das eigene Blatt schnell loszuwerden.

Bei Nacht wird es fieser, euer Charakter wird stärker – bis euch ein Werwolf begegnet. Jetzt verliert ihr eure Macht.

„Vampir Mau Mau“ funktioniert ansonsten genauso wie „Mau Mau“: Ihr müsste Karten mit gleichen Symbolen oder Farben spielen. Könnt ihr das nicht, müsst ihr ziehen. Die Zusatzregeln geben dem Spiel einen turbulenten Extra-Kick. Alle Vampirfans werden außerdem die teils gruseligen, teils ausgeflippten Bilder lieben.

Peter Neugebauer, „Vampir Mau Mau“. Für zwei bis vier Spieler. Ab 8 Jahren. 10,00 Euro. Verlag: Pegasus Spiele.

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