Unterwegs : Schüleraustausch: Lernen in der Gastfamilie

Russische und deutsche Schüler lernen im Austausch viel über das jeweils andere Land – und haben Spaß.
Russische und deutsche Schüler lernen im Austausch viel über das jeweils andere Land – und haben Spaß.

Kina-Reporterin Neele berichtet darüber, wie ihre Mitschüler von der Schleswiger Domschule nach Russland reisen und Besuch von dort bekommen.

shz.de von
06. Dezember 2018, 20:07 Uhr

Maxim Hansen geht in Schleswig in die Domschule. Kürzlich hatte er seinen russischen Austauschschüler Ilias bei sich in Deutschland zu Gast. Ilias findet, dass es in Deutschland mehr freundliche Menschen gibt als in Russland, während Maxim die Russen als offen und nett empfindet. Es war nicht Illias’ erster Besuch, zuvor war er schon mit einer Schülergruppe aus seiner Schule in Irkutsk in Schleswig.

Vor einigen Monaten machte dann Maxim mit zwölf Mitschülern der Domschule einen Gegenbesuch zu ihrer Austauschschule in Irkutsk am Baikalsee. In ihrer Zeit in Russland haben die Schüler und Schülerinnen viel erlebt und gelernt. Von der Stiftung DRJA (Deutsch-Russischer Jugend-Austausch) aus, die die Reise zum Großteil finanziert hat, haben die Schüler am Projekt „Dialog der Jugend: Was wissen wir über den anderen?“ teilgenommen.

Die Schüler haben die Unterschiede zwischen russischen und deutschen Schulen kennengelernt. „Die russischen Schüler haben einen Dresscode, an den sie sich halten müssen“, erzählen die Schüler. Sie dürfen zum Beispiel keine Hosen mit Löchern und nur langärmelige Oberteile tragen. Die Schüler haben viel unternommen, zum Beispiel konnten sie entlang der Gleise der Transsibirischen Eisenbahn wandern, da dort nur einmal täglich ein Zug fährt.

Insgesamt hat der Austausch zehn Tage gedauert und die Domschüler haben die meiste Zeit bei Gastfamilien gewohnt. Im August 2019 ist der nächste Besuch einiger Schüler und Schülerinnen aus Irkutsk an der Domschule geplant.

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