Rechte für die Erde

Mattea, Emma, Joshua, Lilly, Lea und Nina sind nach Frankreich gekommen, um von ihren Ideen zu berichten.
Mattea, Emma, Joshua, Lilly, Lea und Nina sind nach Frankreich gekommen, um von ihren Ideen zu berichten.

Menschen haben Rechte. Schülerinnen und Schüler in Europa finden: Auch die Erde sollte eigene Rechte bekommen.

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27. November 2019, 18:09 Uhr

Straßburg | Es geht um Meere, Wälder und Tiere und die Frage: Wie können wir all das schützen? Darüber haben sich mehr als 300 Kinder und Jugendliche aus zehn Ländern in Europa Gedanken gemacht.

Nun fordern sie in einer Erklärung Rechte für unseren Planeten. Auch die 15 Jahre alte Mattea Klauke und die 16-jährige Emma Bocklage aus Deutschland haben mitgemacht. Gestern durften sie ihre Ziele Politikern aus Europa vorstellen.

Worum geht es bei den Rechten, die ihr fordert?

Emma: Darum, dass man die Tiere schützt und dass man darauf achtet, dass die verschiedenen Arten erhalten werden. Und dass man weniger CO2 ausstößt und sich allgemein ein bisschen mehr um diesen Planeten kümmert, auf dem wir wohnen.

Freut ihr euch, die anderen Kinder und Jugendlichen zu treffen?

Mattea: Ja, auf jeden Fall. Es ist ja auch mal interessant, die Perspektiven aus anderen Ländern zu sehen.

Ist es nicht chaotisch, mit mehr als 300 Kindern und Jugendlichen an etwas zu arbeiten?

Emma: Die meisten haben erstmal nur auf ihrer Sprache gearbeitet. Wir haben es viel auf Französisch gemacht, weil es ein Austausch mit Frankreich war. Und am Ende wird dann alles zusammengesetzt.

Ihr habt in Deutschland an einem Artikel für die Erklärung gearbeitet. Was war euer Thema?

Emma: Ich habe mich vor allem mit dem Thema Abfälle beschäftigt. Da haben wir uns ganz genau angeguckt, was geändert werden kann und was geändert werden muss und wie es momentan ist. Wir haben uns auch mit Energie beschäftigt. Da ging es hauptsächlich darum, erneuerbare Energien zu benutzen und eventuell auch weniger Plastik zu benutzen. Es gab aber noch mehr, das ist schwer aufzuzählen.

In Straßburg in Frankreich übergebt ihr die Erklärung nun Politikern. Was würdet ihr euch wünschen, wie es danach weitergeht?

Emma: Mir wäre es persönlich wichtig, dass sie sich das wirklich auch zu Herzen nehmen und weiter versuchen, daran zu arbeiten. Man kann nicht das ganze CO2 einfach aus der Atmosphäre entfernen. Aber es wäre schon wichtig, dass Leute daran arbeiten.

Mattea: Mir wäre aktives Handeln sehr wichtig. Dass man sofort international Maßnahmen trifft. Deswegen finde ich es auch wichtig, dass wir mit den Politikern direkt kommunizieren und dass wir direkt was verändern können.

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