Ausstellung : Origami – Nicht nur Kunst

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Kaum zu glauben: Diese Tiere in der Phänomenta sind nur aus Papier gefaltet.

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24. März 2018, 01:57 Uhr

In der Vitrine laufen viele süße gefaltete Elefanten rum. Sie sind nur aus Papier gemacht, nicht geschnitten oder geklebt. Am Montag wird in der Phänomenta die Origami-Ausstellung „Kannste knicken?“ eröffnet.

Paula und Maura, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in dem Flensburger Science Center machen, sind gerade dabei, die Origami-Figuren auszupacken. Die sind total beeindruckend, und oft nur aus einem einzigen Stück Papier gefaltet. Origami heißt übersetzt einfach nur „Papier falten“. Das kommt aus dem Japanischen, aber auch in Deutschland gibt es eine relativ große „Falt-Community“, also viele Menschen, die das machen.

Wolfgang Muth von der Phänomenta erklärt, dass das Falten nicht nur Kunst ist. „Origami wird mittlerweile auch in der Mathematik, Technik und Forschung eingesetzt“, erklärt er. So gibt es zum Beispiel eine faltbare Batterie. Die Origami-Austellung passt gut zur Phänomenta, erklärt er, da man selber aktiv werden kann und etwas falten darf.

Nicht nur in der Phänomenta kann man so Origami lernen. Auch die Schüler der Klasse 2c der Grundschule Engelsby und zwei Klassen der Hohlweg-Schule haben gelernt, wie man Kraniche faltet. Sie tragen nämlich mit ihren Vogelkunstwerken zu der Ausstellung in der Phänomenta bei.

Claudia Ahrenberg, die Lehrerin der Klasse, ruft die Kinder in einen Kreis zusammen, und sie erzählen von ihrer Kranichproduktion für die Phänomenta. „Der erste Kranich hat eine ganze Schulstunde gedauert, aber mittlerweile brauchen wir nur noch zehn Minuten“, erzählen sie. Die Klasse hat schon zwischen 50 und 60 Kraniche für die Ausstellung gefaltet.

Um einen Kranich zu falten braucht man ein quadratisches Stück Papier, und dann muss man sich konzentrieren und genau Ecke auf Ecke falten. Nur so kann der Kranich später schön und genau werden.

Im Internet findet ihr Anleitungen, wie man einen Kranich faltet.

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