Umwelt : Muscheln filtern das Wasser

Jaelin McGriff hilft, die Austern um New York anzusiedeln.
Jaelin McGriff hilft, die Austern um New York anzusiedeln.

Schüler und Wissenschaftler in New York helfen, Austern anzusiedeln. Auch in der Nordsee gibt es Projekte dafür.

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07. Mai 2019, 18:25 Uhr

New York | Kennst du Austern? Das sind Muscheln, die in Küstengewässern leben. Früher gab es auch im Hafen der Stadt New York im Land USA sehr viele Austern. Deshalb nannte man New York damals die Austern-Welthauptstadt.

Doch die Bewohner von New York aßen viele der Austern auf. Auch gingen die Austernbänke kaputt, als rund um die Stadt neue Anlegestellen und Dämme gebaut wurden. Abwässer und Chemikalien zerstörten außerdem den Lebensraum der Tiere.

Doch nun ist das Wasser wieder sauberer. Umweltschützer siedeln derzeit Austern im Hafen an. Schüler wie Jaelin McGriff helfen ihnen dabei. Dafür sammeln sie in Restaurants der Stadt viele Tonnen von Austernschalen ein.

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Johannes Schmitt-Tegge/dpa
 

In einem Tank pflanzen sie darauf die Larven von Austern. So entstehen neue. Diese wachsen schließlich im Hafen weiter. Das freut viele Leute. Denn das Besondere an Austern ist: Sie können das Wasser filtern. So verbessern sie die Qualität des Wassers.

Austern gibt es übrigens auch in der Nordsee. Allerdings sind auch hier vor langer Zeit die einheimischen Europäischen Austern ausgestorben. Das lag daran, dass erst zu viele weggefischt wurden, und dann kam auch noch eine ansteckende Krankheit, die diese Austern befiel. Deshalb wurden vor mehr als 30 Jahren Pazifische Austern in der Nordsee gezüchtet, die sich ausbreiteten. Seit zwei Jahren gibt es aber auch hier ein wissenschaftliches Projekt, das die Europäische Auster rund um Helgoland ansiedeln soll, wo die Schalentiere noch vor 100 Jahren zu Hause waren.

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