Mein Jahr in den USA : Mathes’ Tour durch Washington

Mathes hisst die Flagge der deutsch-amerikanischen Freundschaft vor dem Kapitol in Washington.
Mathes hisst die Flagge der deutsch-amerikanischen Freundschaft vor dem Kapitol in Washington.

Das Weiße Haus, Denkmäler an jeder Ecke und eine Menge Fastfood – so erlebt ein Austauschschüler die US-Hauptstadt.

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20. März 2014, 01:57 Uhr

Ein Schuljahr in den Vereinigten Staaten von Amerika – das erlebt der Glückstädter Mathes (17) gerade im US-Staat Michigan. Für Kina berichtet er regelmäßig über seine Erlebnisse. Diesmal über einen Besuch in der Hauptstadt der USA:

Washington ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich bin mit der Jugendgruppe meiner Kirche in die Hauptstadt der USA zum „March for Life“ gereist. Mein Gast-Bruder Logan war auch dabei. Der March for Life ist ein Protest gegen Abtreibung. Ich habe aber in erster Linie mitgemacht, um auch einige berühmte Sehenswürdigkeiten von Washington zu sehen.

Abends sind wir mit dem Bus losgefahren. 14 Stunden Fahrt lagen vor uns, bis wir in Washington D.C. ankamen. Zuerst ging’s zum Hauptbahnhof, wo wir dann typisch amerikanisch bei McDonalds gefrühstückt haben.

Nach einem Gottesdienst ging der March los. Mit Protestschildern und Gesängen sind wir durch die Straßen der Hauptstadt gelaufen. Nach gut zwei Stunden war der „March for Life“ am Kapitol zu Ende. Das Kapitol ist ein Regierungsgebäude, dort tagt der Kongress.

Von dort aus sind wir zu Fuß zu unserem Hotel gegangen. Dann gab’s Mittag – bei McDonalds neben unserem Hotel. Am Abend konnten wir uns bei einer Nachttour mit unserem Bus viele bekannte Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt ansehen. Einige Stationen waren das Martin Luther King Memorial, das Lincoln Memorial und das Marine Corps War Memorial. Memorial heißt Denkmal – und davon gibt es in Washington an jeder Ecke eins. Die letzte Station war das Weiße Haus, der Amtssitz des US-Präsidenten Barack Obama. Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Hier musste ich natürlich ein Foto mit meiner Deutschland-USA-Flagge machen. Mit dem Bus sind wir wieder zurück zum Hotel gefahren.

Nachdem wir am Donnerstag aus dem Hotel ausgecheckt sind und gefrühstückt haben – bei Mc Donalds natürlich – sind wir alle zusammen mit dem Bus zum Kennedy Center gefahren. Nach einer Führung ging es dort auf die Dachterrasse. Hier hatte man einen guten Blick über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten und auf die Skyline von Virginia auf der anderen Seite des Potomac River.

Nachdem wir einige Fotos gemacht haben, sind wir zum Arlington Cemetery gefahren. Arlington Cemetery ist ein riesiger Friedhof, wo unter anderem auch John F. Kennedy begraben ist. Der nächste Stopp war eine Mall, wo wir etwa eine Stunde Zeit hatten, um zu Essen und einige Souvenirs zu kaufen. Von dort aus ging es zum Air Force Memorial, welches genau wie der Arlington Cemetry im Staat Virginia ist. Die Nationalbibliothek und das Air and Space Museum waren dann auch fast unsere letzten Stationen. Bevor es wieder auf die Heimreise ging, haben wir noch ein Gruppenfoto vor dem Kapitol und dem Washington Monument gemacht.

Mehr Infos zu Mathes’ Jahr findet ihr hier in seinem Austausch-Blog.
 

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