Austauschschüler in den USA : Laugenstange in Schokolade

Diese Amerikaner – tauchen Laugenstangen in Schokolade. Egal, Mathes schmeckt’s.
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Diese Amerikaner – tauchen Laugenstangen in Schokolade. Egal, Mathes schmeckt’s.

Mathes berichtet in Teil 7 seiner Austausch-Serie von einem Apfel-Fest.

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04. November 2013, 00:32 Uhr

Mathes ist seit zwei Monaten Schüler im amerikanischen Bundesstaat Michigan. Und der 17-jährige Austauschschüler aus Glückstadt hat sich schon gut an den Lebensstil angepasst: Er kauft Fanartikel von Baseballteams und isst seltsames Gebäck. Doch manchmal wird er an zu Hause erinnert:

Ich hatte meine erste YFU-Orientation, also eine Informationsveranstaltung für uns Austauschschüler. Doch vorher war ich noch in Coldwater, da meine Gastmum Kathy bei Friseur war. Coldwater ist der nächstgrößere Ort, rund zehn Minuten von Bronson entfernt, wo ich bei meinen Gasteltern wohne.

Zufällig war dort an dem Tag auch das Apple-Festival – was nichts mit der Computerfirma zu tun hat. Damit ich nicht eine Stunde beim Friseur rumsitzen musste, hat Kathy mich in der Innenstadt von Coldwater rausgelassen, damit ich mir das Festival und die Stadt angucken kann. Es war ein bisschen wie auf einem Flohmarkt. Es gab mehrere Stände, an denen man Sachen kaufen konnte wie Magnetpins oder auch viele Sachen für Halloween. Aber auch Stände mit selbstgestrickten Sachen und natürlich auch etwas zu Essen, nur Äpfel konnte ich weit und breit keine sehen.

Einer der Essensstände hatte die Aufschrift „Frisch gebrannte Mandel”, da fühlt man sich gleich wie zu Hause. In einem Laden habe ich mir eine John F. Kennedy Biografie gekauft, da wir in Englisch in diesem Jahr acht Bücher lesen sollen, und ich keine Lust habe, die Bücher aus unserem Klassenraum zu lesen.

Außerdem habe ich mir ein paar Magnetpins gekauft – ab fünf gab’s Rabatt. Die Pins gab’s von allen möglichen amerikanischen Sportteams. Ich habe mir natürlich welche von der Michigan University und den Detroit Tigers gekauft.

Am anderen Ende des „Flohmarkts” fand ich dann doch noch ein paar Äpfel, die man auch größtenteils probieren konnte. Auf dem Rückweg zum Treffpunkt, wo meine Gastmum mich wieder abholen wollte, habe ich mir noch einen Donut und eine schokoladenumhüllte Laugenstange gekauft. Mit dem Essen ging’s dann auf den Weg nach Marshall zu meiner ersten YFU-Orientation.

 Mehr Infos zu Mathes’ Jahr findet ihr hier in seinem Austausch-Blog.




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