Krimi zwischen Grabsteinen und ein Junge, der Gedanken lesen kann

Ganz anders als  beim Vorlesewett bewerb: Can Acikgöz sitzt in einem Tonstudio und liest sein erstes Hörbuch.
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Ganz anders als beim Vorlesewett bewerb: Can Acikgöz sitzt in einem Tonstudio und liest sein erstes Hörbuch.

shz.de von
14. Juli 2012, 03:59 Uhr

Hamburg | Wenn ein Junge Gedanken lesen kann, dann ist das vielleicht eine besondere Gabe. Auf jeden Fall aber ist es verwirrend. So geht es Valentin. Auf einmal purzeln ihm mitten auf der Straße viele Bilder durchs Gehirn - und fremde Stimmen. Es fühlt sich an, als ob er gleich ohnmächtig würde. Und es braucht eine ganze Weile bis der Zehnjährige begreift, dass er einfach so in die Köpfe von fremden Menschen schauen kann, wenn er sie ganz fest anschaut. Zum Beispiel sieht er die Gedanken der dicken Frau, die ziemlich sonderbar wirkt, während sie mit einem Einkaufswagen über den Friedhof schiebt. In ihrem Hirn herrscht auch ein ganz schönes Durcheinander. Neugierig geworden, wird der Junge in einen richtigen Friedhofskrimi verstrickt. Dabei geht es um Überfälle bei einem Juwelier. Eine aufregende Spurensuche beginnt - mit Gedanken-Lese-Blick.

Für Can Acikgöz (12) aus Hamburg ist das Buch "Der Junge, der Gedanken lesen konnte" auch aus einem anderen Grund eine aufregende Geschichte: Er liest zum ersten Mal ein Hörbuch - und war vorher noch nie in einem Tonstudio. "Ich musste während der Aufnahme nicht nur auf die richtige Betonung der Wörter achten, sondern auch auf die Stimmen der Figuren", berichtet Can. Er ist der Gewinner eines Schüler-Lesewettbewerbs.

Kirsten Boie: Der Junge, der Gedanken lesen konnte. Ein Friedhofskrimi. Ab 10 Jahren, 4 CDs, 19,99 Euro, Verlag: Jumbo

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