Buchtipp : Helden müssen nicht stark sein

Kirsten Boie, „Der durch den Spiegel kam“. Ab 10 Jahren. 272 Seiten. 10 Euro. Verlag: Oetinger.
Kirsten Boie, „Der durch den Spiegel kam“. Ab 10 Jahren. 272 Seiten. 10 Euro. Verlag: Oetinger.

Kirsten Boie lässte Anna und Rajùn ein fantastisches Abenteuer erleben.

Lina_IMG_2651.jpg von
08. Februar 2021, 18:14 Uhr

Als die zehnjährige Anna in den Spiegel schaut, den ihr ein sprechender Hase gegeben hat, befindet sie sich plötzlich im Land-auf-der-anderen-Seite. Das Land wird seit vielen Jahren von Evil dem Schrecklichen beherrscht und kann laut Prophezeiung nur von dem kühnen Kämpfer, der durch den Spiegel kommt, befreit werden. Da Anna aus Versehen die einzige ist, die nun diese Prophezeiung erfüllen kann, macht sie sich mit dem Jungen Rajùn auf dem Weg in die bösen Berge und erlebt ein fantastisches Abenteuer.

Auch wenn manche Szenen etwas knapp geschrieben sind, gibt es viele spannende Momente, in denen die kleine Anna Mut und Stärke zeigen muss.

Die Geschichte ist insgesamt sehr kindgerecht und erzählt ein fantasievolles Abenteuer aus der Sicht eines ganz gewöhnlichen Mädchens. Neben Spannung verrmittelt das Buch aber auch eine Reihe moralischer Werte und zeigt, dass Helden nicht immer stark sein müssen, weshalb ich das Buch Kindern ab zehn Jahren sehr empfehlen kann.

Kirsten Boie, „Der durch den Spiegel kam“. Ab 10 Jahren. 272 Seiten. 10 Euro. Verlag: Oetinger.

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