Mitmachen : Experimente bauen

Leon (10) arbeitet am Dreifachpendel.
Leon (10) arbeitet am Dreifachpendel.

Forschen und Spaß haben: Dafür hat die Miniphänomenta das richtige Werkzeug. Kina-Reporter Leon hat mitgebaut.

leon von
04. Februar 2020, 18:01 Uhr

Schönkirchen | Ein lautes Hämmern, Sägen und Bohren geht durch die Grundschule im Augustental. Am Samstag trafen sich 15 Kinder und neun Eltern, die Lust zum Handwerken haben, in der Grundschule in Schönkirchen bei Kiel. Die Schule hatte einen Nachbaukurs von Geräten, die man in der Phänomenta in Flensburg sehen kann, gebucht.

Die notwendigen Gerätschaften, Werkbänke, Maschinen, Handwerkszeuge und Baumaterialien werden von der Miniphänomenta angeliefert. Wir bauen sie auf – mit Anleitung von einem Fachmann. Am Ende des Tages stehen der Schule bis zu zehn komplett fertige Experimentier-Stationen zur Verfügung.

In der Phänomenta gibt es auch an den Wochenenden Mitmach-Kurse für Forscher.

Wir haben uns um zehn Uhr getroffen und bis 13 Uhr neun Stationen aufgebaut. Die Experimente bleiben für immer in der Schule. „Ich selber fand es klasse, dass man für die Schule geeignete Experimente aufbauen darf, die dann immer weiter genutzt werden können. Am besten fand ich die Lackierung“, sagte Fine (10). Alle hatten Spaß und waren eifrig dabei.

An jeder Station gab es einen klappbaren Werk- und Spanntisch mit zugeschnittenem Holz und eine passende Anleitung. So war es nicht schwierig, alles zusammenzubauen. Die Kinder durften dabei mit dem Akkuschrauber arbeiten und Löcher bohren.

Zum Schluss wurden die Stationen lackiert, weil die Kinder sonst beim Experimentieren mit den Fingern Fettspuren auf dem Holz hinterlassen würden. So sind die Geräte gut geschützt und können lange bespielt werden. Es ist toll, wenn man auch außerhalb der Schulzeit mit einigen Mitschülern bauen und experimentieren kann und sich dabei noch nett unterhält.

Die Geräte werden allen Kindern Spaß machen. Wenn man noch mehr forschen möchte, dann kann man zur großen Phänomenta nach Flensburg fahren.

Mein Gerät war das Dreifachpendel. Es faszinierte mich, dass die Pendelbewegungen unterschiedlich schnell sind. Ich finde, dass die Miniphänomenta eine sehr schöne, abwechslungsreiche Idee für Schulen ist. Man bekommt die Möglichkeit, etwas auszuprobieren, selbstständig zu erkunden und kreative Lösungen zu finden.

Die Experimente und die dazu notwendigen Bauanleitungen sind an der Uni in Flensburg entwickelt worden. Die Stationen bieten den Kinder die Möglichkeit, dass sie alles erforschen und anfassen können.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen