Pro und Contra : E-Sports: Ist das wirklich ein Sport?

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18. Oktober 2018, 19:09 Uhr

Ist es wirklich Sport, wenn man am Computer sitzt und zum Beispiel Fifa 2019 spielt? Man könnte meinen, das ist egal. Doch wenn E-Sports anerkannt wird, hat das Auswirkungen – zum Beispiel, weil ein anerkannter Sport vom Staat gefördert werden kann. Die KiNa-Reporter haben deshalb heftig über E-Sports diskutiert. Und Per, Julie und Marlon haben ihre Argumente in Kommentaren aufgeschrieben.

Per: DAFÜR
Per findet, dass E-Sports nicht aufzuhalten ist.
Foto: Ina Reinhart
Per findet, dass E-Sports nicht aufzuhalten ist.
 

In meinen Augen ist E-Sports der Sport der Zukunft. Ihn auszuüben bedeutet eine große mentale Anstrengung, und den Spielern wird dabei höchste Konzentration abverlangt. E-Sport gehört einfach zur allgemeinen Digitalisierung dazu und ist daher unmöglich zu ignorieren. Zudem ist er sehr beliebt bei jungen Fans und wird dadurch in Zukunft immer mehr Zuspruch finden. Der „elektronische Sport“ wächst zudem rasant schnell. Bei großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft des Spiels Fifa füllen sich die größten Arenen der Welt, und auch ohne ein Ticket kann man die Events per Livestream oder gar im Fernsehen auf Sportsendern wie „Sport1“ ohne Probleme verfolgen. E-Sports ist ein Sport und wird und muss deshalb auch früher oder später als solcher anerkannt
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Julie: DAGEGEN
Sport ist, wenn man körperlich anstrengt, findet Julie.
Foto: Ina Reinhart
Sport ist, wenn man körperlich anstrengt, findet Julie.

Bei E-Sports beschäftigt man sich nur stundenlang mit Spielen wie Fifa. Also ist es nur herumsitzen und auf einen Bildschirm gucken. Echter Sport ist für mich körperlicher Einsatz, wie zum Beispiel Fußball, Handball und Basketball. Das ist nämlich viel wichtiger, als Computer oder Playstation zu spielen. Ich finde, dass man eher den Sport machen sollte, der fit macht. Deshalb sollte man das Geld nicht in E-Sports reinstecken, sondern lieber für körperlichen Sport einsetzen.

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