Kino : Antboy und die Grünkohlchips

Der Film Antboy 2 kommt heute in die Kinos.
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Der Film Antboy 2 kommt heute in die Kinos.

Welche Szenen sind schwierig zu drehen? Und wie kommt man zum Film? Das fand Kina-Reporter Luis bei einer Filmpremiere heraus.

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25. Juni 2015, 01:02 Uhr

Die Geschichte um den Superhelden Antboy (Foto unten) geht weiter. Heute startet sein zweites Abenteuer „Antboy – Die Rache der Red Fury“ in Deutschlands Kinos. Am Sonntag feierte der Film bereits Premiere in Hamburg. Kina-Reporter Luis war mit dabei und hat der dänischen Filmproduzentin Eva Jakobsen ein paar Fragen gestellt.
Haben Sie als Kind jemals davon geträumt, auch Superkräfte zu haben wie Antboy?

Das ist eine schwere Frage. Antboy hat sehr viel Kraft, er kann schwere Dinge heben und werfen, schnell laufen und Wände hoch klettern, was toll ist. Superkräfte zu haben bedeutet für Antboy aber auch, sehr viel Verantwortung zu haben. Also würde ich für mich sagen ja und nein.
Welche der Szenen in Antboy 2 mögen Sie am liebsten und welche war am schwierigsten zu drehen?
Also, die schwierig zu drehenden Szenen waren nicht unbedingt die Actionszenen, sondern eher die ruhigen Szenen, weil diese besonders echt rüber kommen müssen. Meine Lieblingsszene ist die, als Antboy die Grünkohlchips riecht und dadurch zum ersten Mal Christian begegnet, der auch in Ida verliebt ist. Diese Szene finde ich sehr lustig.
Viele der Schauspieler in den Antboy-Filmen sind Kinder. Was ist für Sie anders oder besonders, mit Kindern einen Film zu machen?
Die meisten Kinder haben wenig Erfahrungen als Schauspieler. Sie spielen daher nach ihren eigenem Gefühl, was sehr natürlich ist. Der Regisseur gibt den Kindern daher viel Freiraum, um sich entfalten zu können.
Viele Kinder möchten im Filmgeschäft arbeiten, wenn Sie erwachsen sind. Wie sind Sie Produzentin geworden?
Ich habe schon immer Filme geliebt. Besonders der Film „E.T.“ hat mich beeindruckt, als ich fünf Jahre alt war. Mit meinen Freunden habe ich schon früh begonnen Kurzfilme zu drehen, und dann habe ich das Filme machen an der Universität studiert. Ich habe immer versucht, möglichst viel von erfahreneren Filmleuten zu lernen, und irgendwann hatte ich dann meinen ersten Job.
War Filmproduzentin zu werden schon als Kind Ihr Traum?
Nicht von Anfang an. Ich wusste immer, dass ich Filme liebe, aber der Wunsch einen Beruf daraus zu machen, kam erst mit dem Erwachsenwerden.
Könnten Sie sich auch vorstellen Schauspielerin zu sein?
Oh nein, ich denke, ich bin ein schrecklicher Schauspieler. Ich kann nicht eine Textzeile sprechen, ohne ins Stocken zu geraten. Ich habe sehr viel Respekt vor guten Schauspielern.

Ich habe gehört, dass es auch einen dritten Antboy-Film geben wird. Können Sie schon eine Kleinigkeit verraten, worum es in dem Film gehen wird?
Ich darf da noch nicht viel erzählen. Es wird aber einen weiteren Superhelden-Charakter geben. Viele Figuren aus den Filmen 1 und 2 werden wieder mit dabei sein und der Film wird noch verrückter und düsterer werden. Ein Teil der Dreharbeiten wird wieder in Hamburg stattfinden.
Vielen Dank für das nette Interview.
 

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