Buchtipp : Joki, Schwarzohr und das Wolfsrudel

Grit Poppe, „Joki und die Wölfe“. Ab 10 Jahren. 256 Seiten. 14 Euro. Verlag: Peter Hammer.
Grit Poppe, „Joki und die Wölfe“. Ab 10 Jahren. 256 Seiten. 14 Euro. Verlag: Peter Hammer.

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10. Juli 2018, 01:19 Uhr

Joki ist gerne im Wald, um Ameisen oder Wasserläufer zu beobachten. Da trifft der Junge auf ein verletztes Wolfsjunges, das anscheinend sein Rudel verloren hat. Joki nimmt den Kleinen im Rucksack mit nach Hause auf den Bauernhof. Er verbindet die Pfote des Welpen und gibt ihm Hundefutter zu fressen.

Zwar sind Jokis Eltern gerade mit seiner neugeborenen Schwester beschäftigt. Aber Joki ist klar, dass er den Wolfswelpen nicht lange verheimlichen kann. Außerdem sind Wölfe für seine Eltern Bestien. Als sich das Rudel kurz darauf dem Hof nähert und ein Kalb tötet, schießt Jokis Stiefvater auf die Tiere. Das ist verboten, denn Wölfe stehen unter Naturschutz.

Joki fühlt sich schuldig. Wahrscheinlich hat seine Rettungsaktion das Rudel angelockt. Erneut packt Joki den kleinen Wolf in seinen Rucksack. Er will ihn zu seiner Familie zurückbringen. Noch weiß Joki nicht, was ihm bevorsteht.

„Joki und die Wölfe“ heißt das spannende Buch. Es erzählt Jokis Erlebnisse abwechselnd mit denen der Wölfe. Daher weiß man, dass der Kleine Schwarzohr genannt wird.

Eine Wolfexpertin hat die Geschichte überprüft. Du lernst also jede Menge über die Raubtiere, zum Beispiel über ihr Verhalten. Im Anhang erfährst du noch mehr: Ob Wölfe tatsächlich gefährlich sind oder wie sie sich untereinander verständigen.

Grit Poppe, „Joki und die Wölfe“. Ab 10 Jahren. 256 Seiten. 14 Euro. Verlag: Peter Hammer.

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