Kino : Interview mit Detlef Buck

Detlef Buck ist Schauspieler und Regisseur. Bei der Premiere in Hamburg durfte unser Kina-Reporter Luis ihn ausquetschen.
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Detlef Buck ist Schauspieler und Regisseur. Bei der Premiere in Hamburg durfte unser Kina-Reporter Luis ihn ausquetschen.

Kina-Reporter Luis hat den Regisseur Detlef Buck getroffen und mit Fragen zum neuen Film gelöchert.

shz.de von
04. März 2014, 03:20 Uhr

Am Sonntag fand in Hamburg die große Kino-Premiere von „Bibi & Tina – der Film“ statt. Viele von euch kennen sie bestimmt schon aus Hörspielen oder Büchern. Ab Donnerstag ist der Film in über 450 Kinos deutschlandweit zu sehen. Unser Kina-Reporter Luis Gunga war in Hamburg dabei und hatte die Gelegenheit, Detlef Buck, dem Regisseur des Films, ein paar Fragen zu stellen.

Was macht für Sie einen guten Film aus?

Detlef Buck: Die Überraschung, dass man nicht von vornherein weiß, wie er ausgeht. Dass der Film mich auf etwas Neues aufmerksam macht, was ich vorher noch nicht wusste und mich in eine neue Welt entführt, die ich noch nicht kannte.

Sie arbeiten ja als Regisseur und Schauspieler. Was mögen Sie lieber, vor oder hinter der Kamera zu sein?

Wenn man eine tolle Rolle zu spielen hat, ist das sehr spannend vor der Kamera. Man kann sich die Angebote ja aber nicht immer aussuchen. Am Liebsten beschaffe ich mir selber Arbeit. Dann bin ich Regisseur oder Filmemacher und bin einfach unabhängiger.

Sie machen ja recht lange Filme. War das schon immer ihr Traumjob?

Als Kind wusste ich noch gar nicht, dass es diesen Beruf gibt. Irgendwann
hatte ich dann aber für mich entdeckt, dass es viel Spaß bringt, Filme zu machen und es dafür immer wieder neue und interessante Themen gibt. In dem Beruf kommt einfach nie Langeweile auf.

Mit welcher berühmten Schauspielerin oder welchem Schauspieler würdenSie gerne mal einen Film drehen?

Berühmtheit ist mir eigentlich nicht so wichtig. Wichtig ist für mich eine gute Zusammenarbeit und ein gutes Team.

Einige Schauspieler aus dem Film „Bibi & Tina“ sind ja noch nicht so bekannt. Wie haben Sie die für den Film gefunden?

Wir haben eine Castingagentur beauftragt und zusätzlich haben wir ein E-Casting im Internet gemacht. Da haben sich 2000 Menschen beworben, die wir uns alle angeguckt haben. Louis Held, der im Film den Alexander spielt, konnten wir darüber zum Beispiel finden.

In dem Film „Bibi & Tina“ gibt es ja viel Musik. War es von Anfang an geplant, dass der Film fast wie ein Musical wird?

Nein. Es gibt ja den alten Vorspann-Song: „Bibi & Tina“, auf Amadeus und Sabrina, den mussten wir für den Film etwas moderner machen. Dadurch hatte ich die Idee, auch mal in Deutschland, wie in Filmen wie „Pitch Perfect“, mehr Songs in einen Film einzubauen.

Würden Sie sich auch trauen, bei einem Pferderennen wie im Film „Bibi & Tina“ mitzumachen?

Nein, ich kann zwar reiten, aber bei den vielen Haken, die die Pferde im Maisfeld schlagen müssen, würde ich bestimmt vom Pferd fallen.

Was für eine Art Film wollen Sie als nächstes machen?

Das kann ich leider nie alleine entscheiden. Es hängt immer von mehreren Faktoren ab, mit welchem Team man zum Beipiel zusammen arbeiten kann und wie viel Geld man zur Verfügung hat.

Sie sind ja auch in Schleswig-Holtein aufgewachsen. Was mögen Sie an Norddeutschland am Liebsten?

Die Möglichkeit, an zwei tolle Meere zu fahren, die Nähe zu einer tollen Stadt wie Hamburg und die Leute, die finde ich einfach cool.

Vielen Dank für das nette Interview.

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