Kina-Reporter unterwegs : Interview im Kuhstall

Jakob Tramsen liebt seine Arbeit und erzählt Johanna gern mehr darüber.
Jakob Tramsen liebt seine Arbeit und erzählt Johanna gern mehr darüber.

Wie es ist, in der Landwirtschaft zu arbeiten?

portraibild juliane ohne maske von
15. Oktober 2020, 22:32 Uhr

Dollerup | Jakob Tramsen findet, Landwirt ist der schönste Beruf der Welt. „Man ist immer draußen in der Natur, und jeden Tag ist etwas anderes los“, meint er. Der 28-jährige Landwirt arbeitet im Familienbetrieb mit seinen Eltern Hans-Peter und Elke Tramsen.

 

Sie besitzen ungefähr 300 Kühe, 180 Muttersauen und 350 Hektar Land. Jede Kuh bekommt etwa ein Kalb im Jahr. Jede Muttersau bekommt 30 Ferkel im Jahr. Die trächtigen Sauen werden von einer Maschine in Futterkurven gefüttert. Die Gülle der Kühe und Schweine wird in der Biogasanlage verarbeitet. Nach der Verarbeitung spendet sie so Wärme für Tiere und Menschen.

Kaja liebt die Ferkel.
Lana
Kaja liebt die Ferkel.
 

Außerdem ist jedes Jahr Maisernte angesagt. Damit er auch im nächsten Jahr noch haltbar ist und nicht schimmelt, wird der Mais festgewalzt.

Zu den Streiks in der Landwirtschaft wegen der niedrigen Preise der Produkte sagt Jakob Tramsen: „Es ist schon wichtig, dass wir für unsere Position und unsere Stimme einstehen. Aber wir haben nicht gestreikt.“ Er sagt, dass die Preise besser werden müssen. Landwirtschaft sei ein hartes Geschäft und er kennt viele Landwirte, die ihren Betrieb aufgeben mussten. Aber die Tramsens seien gut aufgestellt.

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Jan Lorenz (19) macht gerade eine Ausbildung auf dem Hof und hat viel Spaß, in der Natur und mit Tieren zu arbeiten. „In der Ausbildung für Landwirtschaft lernt man den Kreislauf der Natur und wie man mit Tieren umgeht. Ich arbeite besonders gern mit Tieren, und es gibt nichts, was mir an diesem Beruf nicht gefällt“, erzählt Jan Lorenz.

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