In Spanien protestierten die Menschen

In Madrid in Spanien demonstrierten am Wochenende Tausende Menschen.
2 von 2
In Madrid in Spanien demonstrierten am Wochenende Tausende Menschen.

Im Süden Europas sind die Bewohner sauer auf ihre Regierung und gehen deswegen auf die Straße. Das lief nicht ohne Gewalt ab.

Avatar_shz von
23. März 2014, 16:40 Uhr

Viele Menschen in Spanien sind wütend. Und zwar auf ihre Regierung. Denn das Land steckt schon seit einigen Jahren in einer Krise und hat Geldprobleme. Deswegen hatte die Regierung vor einiger Zeit beschlossen, zu sparen. Das bekommen seitdem viele Bürger in dem Land zu spüren. Darum sind eine Menge Menschen unzufrieden. Aus dem Grund protestierten am Wochenende Zehntausende Spanier in den Straßen ihrer Hauptstadt Madrid. Viele Demonstranten hatten Schilder dabei. Darauf stand etwa „Keine Kürzungen“. Denn die Politiker hatten vor ein paar Jahren beschlossen, in vielen Bereichen weniger Geld auszugeben. Zum Beispiel für Krankenhäuser oder Schulen. Bei den Schulen bedeutet das etwa, dass weniger Geld für Lehrer ausgegeben wird. Viele Leute bekommen auch weniger Lohn. Sehr viele Menschen in Spanien haben überhaupt keine Arbeit. Außerdem hatten die Politiker eine bestimmte Steuer erhöht – die Mehrwertsteuer. Eine Steuer ist eine Abgabe, die Bürger und Firmen an den Staat zahlen müssen. Weil die Mehrwertsteuer erhöht wurde, sind in Spanien viele Dinge teurer geworden, zum Beispiel Kinokarten und Konzerte. Mit den Protesten am Wochenende wollten die Leute zeigen: So darf es nicht weitergehen in Spanien. Die Regierung muss etwas ändern. Dabei kam es auch zu Gewalt zwischen Demonstranten und der Polizei. Etwa 100 Menschen wurden verletzt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert