Wissenschaft : Häuser fürs Weltall

So etwa könnten die Wohnungen auf dem Mond aussehen: Dicke Betonwände schützen die Arbeits- und Wohnräume.
So etwa könnten die Wohnungen auf dem Mond aussehen: Dicke Betonwände schützen die Arbeits- und Wohnräume.

Schöner Wohnen auf anderen Planeten: Damit beschäftigt sich Christiane Heinicke.

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08. Januar 2020, 18:48 Uhr

Bremen | Andere Planeten oder den Mond besiedeln, davon träumen so manche Forscher. Gerade hat sich die Wissenschaftlerin Christiane Heinicke genauer damit beschäftigt. Sie hat ein Modell für Behausungen entwickelt, in denen Menschen zum Beispiel auf dem Mars wohnen könnten.

Christiane Heinicke  hat gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern die Weltraum-Häuser entwickelt.
Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Christiane Heinicke hat gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern die Weltraum-Häuser entwickelt.
 

Auf dem Mars würde ein Mensch nur mit Hilfe besonderer Geräte, Schutzanzüge und Bauten überleben. Denn es ist dort meist viel zu kalt oder viel zu heiß. Es gibt dort auch keine Atmosphäre, die Luft zum Atmen bietet oder vor Strahlen aus dem All schützt. Siedler auf dem Mars müssten also gut von der Außenwelt abgeschirmt werden.

piet kosmo
 

Für die Forscher ist das eine riesige Herausforderung. Die entworfenen Häuser sehen aus wie große Regentonnen. Die sollen Platz zum Schlafen, Kochen und Arbeiten bieten. Auch ein Fenster soll es in manchen Tonnen geben. Der Ausblick wäre allerdings nicht so toll. Denn die Tonnen würden in einer riesigen Halle mit dicken Wänden stehen, die die Menschen vor der gefährlichen Strahlung aus dem All schützt.

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