Sicherheit : Gut zu wissen...

kein stress gunga
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Bei einer Präventionsmesse erfährt Kina-Reporterin Nike (12) viel darüber, wie sie Stress in ihrem Leben vermeiden kann.

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19. November 2018, 19:17 Uhr

Gewalt, KO-Tropfen,  Sicherheit im Internet, sexuelle Belästigung oder Vorurteile – um solche Themen ging es bei der Präventionsmesse für siebte und achte Klassen in Flensburg. Drei Tage lang stellten die Messe-Macher die Frage „Hast du Stress?“. Prävention heißt Vorbeugung – und bei der Messe lernen wir, wie wir vorbeugen können, damit wir keinen Stress bekommen.

Wir aus der Klasse 7a vom Alten Gymnasium haben den Workshop „Photo Story“ besucht. Ziel war es, mit Maske, Verkleidung und Deko Fotos zu machen und daraus eine Geschichte zum Thema „Wir in 10 Jahren“ zu erstellen. Die Fotos haben wir mit einer Sofortbildkamera festgehalten, sie zu einer Collage zusammengebaut und präsentiert. Mit dem Workshop der Initiative „Jugend stärken im Quartier“ sollten wir herausfinden, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen – damit wir unsere Ziele verfolgen können.

Dann ging es in die Messehalle – die Turnhalle des Bildungszentrums am Sandberg –, wo Informationsstände zu allen möglichen Themen aufgebaut waren. Ein lustiges Internet-Quiz vom Offenen Kanal verschaffte uns Einblicke in die virtuelle Welt. Daneben wurde erklärt, dass wir im Internet möglichst nicht unsere echten Namen verwenden sollen, was für die meisten von uns nichts Neues war. Persönliche Daten wie Wohnort oder Kontodaten sollten natürlich auch nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Als uns vor Augen geführt wurde, dass Messenger wie Whatsapp alle unsere Nachrichten mitlesen und uns komplett überwachen, ist uns schon ein wenig mulmig geworden.

Um Sicherheit ging es auch an einem Stand mit dem Namen „Weißt du, wo du morgen aufwachst?“ . Hier ging es darum, wie wir uns am besten gegen KO-Tropfen schützen können. Selbst in einer kleineren Stadt wie Flensburg passiert es, dass Leute heimlich mit solchen Tropfen betäubt werden. Es ist deshalb wichtig, darauf zu achten, Getränke nur von guten Freunden anzunehmen und sie niemals unbeaufsichtigt stehen zu lassen.

Wie unsicher auch Alkohol sein kann, wurde uns mit einer speziellen Brille gezeigt. Damit bekamen wir die Sicht eines Betrunkenen mit 1,9 Promille. Als wir versuchten, damit ein Fahrradschloss zu öffnen, wurde vielen von uns schwindelig, weil alles doppelt, unscharf und in verschiedenen verschwommenen Farben zu sehen war.

Insgesamt ist die Präventionsmesse jedem Jugendlichen in unserem Alter zu empfehlen. Neben neuen Informationen ist es gut zu wissen, dass es viele Beratungs- und Unterstützungsstellen in unserer Stadt gibt, wenn man sie braucht – zum Beispiel die Schulsozialarbeit, Profamila, der Weiße Ring, die Polizei und viele mehr. Nach so einer Messe fällt es nicht mehr so schwer, auf diese Beratungsstellen zuzugehen, wenn man Hilfe sucht.

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