Mars-Roboter Perseverance : Grüße vom Mars, ich bin sicher gelandet!

Dieses Foto in Schwarz-Weiß hat der Rover kurz nach der Landung aufgenommen.
Dieses Foto in Schwarz-Weiß hat der Rover kurz nach der Landung aufgenommen.

Live-Bericht aus dem Weltall: Was der Mars-Roboter wohl von seiner Reise erzählen würde? Hier erfährst du es.

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19. Februar 2021, 17:56 Uhr

Washington | Endlich angekommen! Das war eine ziemlich lange Reise. Fast sieben Monate war ich unterwegs, mit irrem Tempo. Am Donnerstag bin ich auf dem Planeten Mars gelandet.

Ziemlich genau so sieht der Rover auf dem Mars aus.
Damian Dovarganes/AP/dpa
Ziemlich genau so sieht der Rover auf dem Mars aus.
 

Mein Name ist Perseverance (gesprochen: pörssewirenz). Auf Deutsch bedeutet das Ausdauer. Die brauchte ich auch, um mein Ziel zu erreichen. Ich bin ein Rover, also eine Art ferngesteuertes Auto. Ich bin etwa so groß und schwer wie ein Kleinwagen. Mit meinen sechs Rädern und den vielen Geräten kann ich über den Mars fahren und Untersuchungen machen, zum Beispiel zum Boden und zum Wetter.

Mitarbeiter des Perseverance-Rover-Teams der NASA jubeln in der Missionskontrolle, nachdem sie die Bestätigung erhalten haben, dass das Raumfahrzeug erfolgreich auf dem Mars gelandet ist.
Bill Ingalls/NASA/AP/dpa
Mitarbeiter des Perseverance-Rover-Teams der NASA jubeln in der Missionskontrolle, nachdem sie die Bestätigung erhalten haben, dass das Raumfahrzeug erfolgreich auf dem Mars gelandet ist.
 

So eine Landung auf dem Mars ist übrigens extrem schwierig. Viele Landungen sind schon schiefgegangen. Erst hat mich ein spezieller Fallschirm abgebremst. Das reichte aber noch nicht. Ein fliegendes Spezial-Gerät setzte mich schließlich behutsam auf der Oberfläche ab.

Hier oben ist es total staubig. Der Himmel schimmert rötlich. Daher ist der Mars auch als Roter Planet bekannt. Manche sagen sogar: Der Planet ist verrostet. Windig ist es auch noch, und dann diese Kälte.

Minus 60 Grad Celsius sind keine Seltenheit.

Direkt nach der Landung hab ich erst mal ein paar Fotos gemacht. Ich bin in einem vertrockneten See gelandet. Die Forscherinnen und Forscher auf der Erde wollen herausfinden, ob es hier mal winzige Lebewesen wie Bakterien gegeben hat.

Einige Proben werde ich in ein paar Röhrchen stecken und hier verteilen. Sie sollen irgendwann abgeholt werden. Ich selbst bleibe hier und mache es mir gemütlich - wenn man das bei minus 60 Grad sagen kann.

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