Fridays for Future : Greta und Luisa fordern: Mehr Mut in der Politik!

 Die Klimaaktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer gehen in das Bundeskanzleramt. Angela Merkel empfängt die führenden Aktivistinnen der Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future zum Gespräch.
Die Klimaaktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer gehen in das Bundeskanzleramt. Angela Merkel empfängt die führenden Aktivistinnen der Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future zum Gespräch.

Sie fordern die Regierenden auf zu handeln: Vier Klima-Aktivistinnen treffen Angela Merkel.

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20. August 2020, 18:00 Uhr

Berlin | Vor dem Büro-Fenster von Kanzlerin Angela Merkel war ganz schön was los: Klimaschützer haben dort gestern demonstriert. Sie hielten Schilder hoch und riefen ganz laut. Denn einige der bekanntesten Klimaschützerinnen Europas sprachen drinnen mit Kanzlerin Angela Merkel. Das sind Greta Thunberg, Luisa Neubauer und die Belgierinnen Anuna de Wever van der Heyden und Adélaïde Charlier. Sie gehören alle zu Fridays for Future.

Die Gruppe ist nicht zufrieden mit der Politik. Es wird immer wärmer auf der Erde. Deshalb haben sie einen offenen Brief an die Regierungen der Länder in der Europäischen Union geschrieben.

Greta fordert von führenden Politikern, dass sie mehr tun für die Umwelt.
Kay Nietfeld/dpa
Greta fordert von führenden Politikern, dass sie mehr tun für die Umwelt.
 

Weil Angela Merkel mit den Klimaschützerinnen über ihre Wünsche sprechen wollte, hat sie die vier zu sich eingeladen. Das ist etwas Besonderes. Das heißt nämlich, dass die Kanzlerin anerkennt, dass die Wünsche von den jungen Leuten wichtig sind. Aber Angela Merkel kann nicht einfach allem so zustimmen. Frau Merkel ist zwar die Chefin der Regierung in Deutschland, aber sie muss sich immer mit anderen Politikerinnen und Politikern besprechen.

Greta Thunberg sagte nach dem Treffen mit Angela Merkel: „Sie hat eine riesige Verantwortung.“ Die Klimaschützerinnen wünschen sich vor allem eins von der Kanzlerin: mutig sein! „Wir wollen, dass Anführer aktiv werden und die Klimakrise wie eine Krise behandeln“, sagte Greta Thunberg.

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