E-Sports : Geld verdienen mit Fifa-Spielen

Marvin Hintz (22) ist einer der erfolgreichsten Fifa-Spieler Deutschlands.
Marvin Hintz (22) ist einer der erfolgreichsten Fifa-Spieler Deutschlands.

Marvin Hintz ist ein sehr erfolgreicher E-Sports-Profi.

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18. Oktober 2018, 19:03 Uhr

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Ob man E-Sports (Elektronischer Sport) offiziell als Sportart anerkennen soll oder nicht, löst weltweit Diskussionen aus – auch in Deutschland. Immer mehr „Gamer" treten online auf dem Computer oder mit der Spielekonsole gegeneinander im Turniermodus an.

Professionell zocken

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Erfolgreiche E-Sportler wie Marvin Hintz können sogar davon leben. Der 22-Jährige arbeitet in der E-Sports-Abteilung des Fußballvereins Bayer 04 Leverkusen als „Fifa-Zocker" und kann bereits einige Erfolge verzeichnen. Nach dem Aus in der Gruppenphase der diesjährigen WM in London ist das Ziel des fünffachen deutschen Vize-Meisters klar: „Ich will Weltmeister werden!“

Als Marvin im Alter von sieben Jahren das erste Mal Fifa spielte, ahnte er noch nichts davon, dass dies später mal sein Beruf sein würde. Das professionelle „Zocken" startete erst mit 15, als er bei seinem ersten Fifa-Turnier alles abräumte. Die ganz normalen  Fifa-Turniere  sieht der Profi als besten Weg für Neueinsteiger, um auf sich aufmerksam zu machen.

Volle Konzentration

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Es sei außerdem wichtiger, beim Training voll konzentriert zu sein, als stundenlang jeden Tag zu trainieren. „Ich spiele meistens nur zwei, drei Stunden am Tag gegen einen anderen Profi. Dann muss man jedoch zu 100 Prozent da sein", so der E-Sportler. Gesundheitliche Auswirkungen des intensiven Spielens spürt er bisher nicht. Parallel zur Arbeit hält sich Marvin, der nebenbei noch Sportmanagement studiert, in seiner Freizeit fit: „Ich ernähre mich gesund und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio.“ Nach seiner Karriere kann er sich durchaus einen anderen Job im Bereich E-Sports bei Bayer 04 Leverkusen vorstellen.


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