Ganz besonders Weihnachten

Wenn Flo auf dem Deine-Freunde-Weihnachtsalbumbild so versonnen vor dem Weihnachtsbaum liegen sieht, ahnt man schon: Hier ist jemand so richtig in Festtagsstimmung.
Wenn Flo auf dem Deine-Freunde-Weihnachtsalbumbild so versonnen vor dem Weihnachtsbaum liegen sieht, ahnt man schon: Hier ist jemand so richtig in Festtagsstimmung.

„Deine Freunde“ bringen ein Album zum Christfest heraus. Flo erzählt, was ihm in dieser Zeit am Wichtigsten ist.

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12. November 2020, 17:18 Uhr

HAMBURG | Wer im Deine-Freunde-Büro in Hamburg-Eimsbüttel in den Keller geht, stößt auf erstaunliche Dinge – sei es ein weißes Einhorn von einem Videodreh oder die mit Lego nachgebaute Bühnenkulisse der letzten Tour. „Das war eines der schönsten Geschenke, das wir jemals bekommen haben“, sagt Florian „Flo“ Sump (39). Der gebürtige Flensburger hat mit seinen Bandkollegen für „Das Weihnachtsalbum“ selbstgeschriebene Lieder aufgenommen. Zu lässigen Beats rappt das Trio über Wunschzettel, Schlitten oder Wichtel.
Flo, eines eurer Stücke heißt „Dieses  Jahr schenken wir uns  mal nix“. Willst du komplett auf Weihnachtsgeschenke verzichten?
Bisher haben wir es in meiner Familie nicht geschafft, uns wirklich nichts zu schenken. Bei uns läuft es so, dass jeder ein Geschenk  kauft, um das wir dann spielen. Auf diese Weise vermeiden wir zumindest eine Konsumgüterschlacht.
Was halten deine Tochter und dein Sohn davon?
Bei den Kindern drücken wir ein Auge zu, sie bekommen mehr als die Erwachsenen. Schließlich hätte ich es als Junge auch nicht cool gefunden, wenn mir jemand Weihnachten madig gemacht hätte.
Erinnerst du dich noch an dein tollstes Geschenk?
Das war der C64. Diesen Heimcomputer habe ich mir sehnlichst gewünscht, ich musste lange auf ihn warten. Als ich ihn endlich kriegte, gab es bereits Nintendo. Damit haben meine Kumpel von nebenan Super Mario gespielt. Trotzdem war ich mit meinem C64 der glücklichste Junge auf der Welt.
Also haben für dich während deiner Kindheit an Weihnachten hauptsächlich die Geschenke gezählt?
Sie waren wichtig, aber nicht alles. Mich hat vor allem diese ganz besondere Weihnachtsstimmung fasziniert. Plötzlich haben selbst die Leute, die sonst eher schlecht gelaunt waren, ein freundliches „Moin“ rausgerückt. Im Dezember wurden die Menschen auf einmal offener und großzügiger. Dabei hat man weniger Tageslicht, weil es so früh dunkel wird. Für mich ging das schon immer mit Gemütlichkeit einher. Als Kind habe ich es geliebt, wenn Leuchtpyramiden ins Fenster gestellt wurden und Lichterketten im  Zimmer hingen.


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