Sport : Fußball-Geplapper: Mauern und Beton anrühren

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Sprüche von Fußball-Fachleuten sollte man nicht allzu wörtlich nehmen. Im Fußball gibt es fast schon eine eigene Sprache. In der Kina-Serie „Fußball-Geplapper“ erfährst du, was Experten wirklich meinen.

shz.de von
08. Juni 2018, 23:17 Uhr

Gerade hat die eine Mannschaft das 2:1 geschossen. Nur noch zehn Minuten sind bis zum Abpfiff zu spielen. „Oha, jetzt rühren sie aber Beton an“, kommentiert der Reporter. Beton? Den braucht man doch, um Häuser zu bauen.

Genau daher stammt der Vergleich: Beton ist ein Baustoff, der hart und robust ist. Er besteht zum Beispiel aus Kies, Zement und Wasser. Eine Mauer aus Beton bekommt man nicht so leicht kaputt.

Das Team, das auf dem Fußballplatz Beton anrührt, baut natürlich nicht wirklich irgendetwas auf. Es konzentriert sich auf die Abwehr. Es will also zum Beispiel einen knappen Vorsprung verteidigen.

Man könnte auch sagen: Die Mannschaft mauert. Das kann bedeuten, dass sogar die Spieler verteidigen, die eigentlich fürs Toreschießen zuständig sind. Manchen Zuschauern ist das zu langweilig. Deshalb ist so eine Taktik nicht besonders beliebt. Manche Mannschaften waren damit aber schon sehr erfolgreich.

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