Mitmachen : Fünf Tage Freitag

Die Teilnehmer des Camps  haben auch in der Dortmunder Innenstadt für ihre Ziele demonstriert.
Die Teilnehmer des Camps haben auch in der Dortmunder Innenstadt für ihre Ziele demonstriert.

Reichlich Motivation und viele Kontakte nimmt Kina-Reporterin Frida vom Fridays-for-Future-Kongress mit

shz.de von
04. August 2019, 21:17 Uhr

Dortmund | „Fridays for Future“: Den Namen dieser Bewegung kennen mittlerweile viele Leute. Schon seit Monaten demonstrieren dabei vor allem Schüler und Schülerinnen sowie Studentinnen und Studenten jeden Freitag für mehr Klimaschutz. Auch in den Schulferien. Gerade haben sich viele junge Leute fünf Tage lang in einem Sommer-Camp getroffen.

Wer ist bei dem Treffen dabei gewesen?

Rund 1700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind für das Treffen nach Dortmund im Bundesland Nordrhein-Westfalen gereist. Von Mittwoch bis Sonntag tauschten sich die Leute aus, um sich zum Beispiel zu überlegen, wie sie für den Klimaschutz noch besser zusammenarbeiten können. Viele übernachteten während des Camps in Zelten. Auch Kina-Reporterin Frida (14) aus Flensburg war dabei.

Demonstrieren fürs Klima: Da ist Frida dabei.
Demonstrieren fürs Klima: Da ist Frida (Mitte) dabei.
 

Was haben die Leute gelernt?

Etliche Kurse und Gesprächsrunden standen bei dem Treffen auf dem Programm. Dabei ging es darum, wie die Umwelt besser geschützt werden kann. Und was man selbst dafür tun sollte. Fachleute gaben etwa Tipps, wie man umweltschonend einkaufen geht, wie man Müll vermeidet – und wie man sich mit anderen Menschen vernetzt, also in Kontakt kommt und zum Beispiel gemeinsam Dinge plant. „Es ist deshalb wichtig, dass wir uns gut vernetzen und zusammenarbeiten, da wir alle Teil dieses Planeten sind“, sagt Frida.

Gemeinsam Pläne schmieden, neue Netzwerke knüpfen: Dabei hilft das FFF-Treffen.
Gemeinsam Pläne schmieden, neue Netzwerke knüpfen: Dabei hilft das FFF-Treffen.
 

Wie geht es für die „Fridays for Future“-Bewegung weiter?

Die Teilnehmer wollen, dass sich noch mehr Menschen ihrer Bewegung anschließen und mitdemonstrieren – nicht nur junge Menschen, sondern auch alle anderen. „Weil wir alle brauchen, wenn wir Klimapolitik nachhaltig verändern wollen“, sagte Jakob Blasel. Der Kieler hat das große Treffen mitorganisiert. Frida hat ganz viel Motivation mitgenommen für ihren Einsatz für die Klimabewegung. „Ich habe viele neue Kontakte geknüpft und wir planen schon gemeinsame Aktionen mit anderen Ortsgruppen in Deutschland“, sagt sie.

Am 20. September sollen außerdem besonders große Demos im ganzen Land starten. Dann nämlich wollen Politiker ihre Pläne vorstellen, wie sie das Klima in Zukunft besser schützen wollen.

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