Endlich in freier Wildbahn

So ein Umzug ist aufregend: Ärzte geben den Orang Utans Beruhigungsmittel. Fotos: BOS Foundation /dpa
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So ein Umzug ist aufregend: Ärzte geben den Orang Utans Beruhigungsmittel. Fotos: BOS Foundation /dpa

Wegen Corona hat es etwas gedauert, doch nun dürfen einige Orang-Utans in den Dschungel.

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22. Februar 2021, 19:21 Uhr

Jakarta | Der Name Orang-Utan bedeutet ungefähr „Mann des Waldes“. Dieser Name wurde den Tieren vor langer Zeit wohl wegen ihrer Ähnlichkeit zum Menschen gegeben. In der Natur leben sie nur noch an zwei Orten in Asien. Sie sind vom Aussterben bedroht. Gründe dafür sind zum Beispiel Waldbrände und Jagd von Menschen auf die Tiere.

Doch es gibt auch Hilfe für die Tiere. So leben in einer Waldschule auf der Insel Borneo gerettete Orang-Utans. Dort wird ihnen gezeigt, wie sie im Dschungel überleben können. Wegen der Corona-Krise konnten aber zuletzt keine Orang-Utans aus der Waldschule mehr ausgewildert werden. Fachleute hatten Sorge, sie könnten sich mit dem Coronavirus anstecken.

Doch nun wurden wieder mehrere Orang-Utans in den Dschungel gebracht. Die Helfer waren wegen Corona besonders vorsichtig. Sie transportierten die Menschenaffen mit einem Helikopter dorthin, statt sie mehrere Tage auf Lastern zu fahren. Im Dschungel angekommen, sollen die Orang-Utans zusammen mit ihren Artgenossen leben.

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