Sport : Einzelzeitfahren heißt Strampeln gegen die Uhr

Das Hauptfeld während der 178 Kilomter langen 12. Etappe zwischen Montpellier und Mont Ventoux bei der 103. Tour de France in Frankreich am 14. Juli 2016. Die Tour de France gilt als das härteste Radrennen der Welt.
Das Hauptfeld während der 178 Kilomter langen 12. Etappe zwischen Montpellier und Mont Ventoux bei der 103. Tour de France in Frankreich am 14. Juli 2016. Die Tour de France gilt als das härteste Radrennen der Welt.

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15. Juli 2016, 01:34 Uhr

Die Aufgabe klingt ganz einfach: Schneller sein als alle anderen. Vor dieser Aufgabe stehen am Freitag die Radrennfahrer bei der Tour de France. Bei der 13. Etappe des berühmten Radrennens steht nämlich das erste lange Einzelzeit-fahren für die Fahrer an. Die meisten Etappen des Rennens fahren die Sportler in Gruppen. Die Tour de France dauert insgesamt etwa drei Wochen. Beim Einzelzeit-Fahren starten die Fahrer einzeln von einer Startrampe aus nach und nach auf die Strecke. Jeder kämpft für sich allein gegen die Stopp-Uhr. Die Fahrer versuchen, die 37,5 Kilometer lange Strecke so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Die Strecke ist relativ flach. Beim Zeitfahren gelten besondere Regeln. Es ist zum Beispiel verboten, im Windschatten des Vordermanns zu fahren, also direkt hinter ihm. Das spart bei Radrennen Kraft. Stattdessen muss man den Vordermann zügig überholen.

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